


von Brixen nach Bozen
392km - 8150 Höhenmeter
Start: Brixen (I)
Ziel: Bozen (I)
Gefahrene Km: 392
Höhenmeter: 8150
Etappenorte: St. Martin im Thun, Cortina d´Ampezzo, Caprile, Welschnofen/Karersee, Deutschnofen
Teilnehmer: Edwin Burda, Klaus Friedrich, Andreas Knorz, Stefan Holster, Thomas Ulm, Jan Friedrich, Clemens Ruppert, Lars Kraft

Nach 3 Jahren "Tour de France" führte die diesjährige Alpentour in die italienischen Dolomiten. Mit An- und Abreise wurden in 6 Etappen 392 Kilometer zurückgelegt, 8150 Höhenmeter geklettert und 8 Pässe bezwungen. Viele steile Rampen mit zweistelligen Prozentwerten und eine Hitzewelle, die auch in den Bergen zu spüren war, sowie Gewitter am Nachmittag auf der Abfahrt trugen dazu bei, dass es eine anspruchsvollen Tour wurde. Die zahlreichen Ausblicke auf schroffe Felsen und Bergmassive entschädigten aber für die Strapazen.












Prolog: Vollnkirchen – Gießen, Zugfahrt nach Brixen
55 km - 300 Höhenmeter
7:05 Uhr: Treffen am Dorfplatz und Abfahrt zur diesjährigen Alpentour. Diesmal ging es nicht wie gewohnt zum Bahnhof nach Gießen. Durch einen Kabelbrand mit nachfolgender Streckensperrung zwischen Butzbach und Bad Vilbel nur wenige Tage vor dem geplanten Start, musste kurzfristig ein Plan B für den ersten Teilabschnitt nach Frankfurt erarbeitet werden. Alternativstrecken mit der Bahn über Fulda bzw. Limburg kamen nicht in Frage, da es auch hier Schienenersatzverkehr gab und wir nicht rechtzeitig nach Frankfurt gekommen wären. So blieb als wirkliche Alternative nur die Option die Strecke bis Bad Vilbel mit dem Rad zu fahren. 50km, zwei größere Anstiege, einer direkt nach Vollnkirchen und eine hinter Ober-Mörlen, ansonsten ging es hauptsächlich auf flachem Terrain durch die Wetterau. Bei 24°C am Start war von der angekündigten großen Hitzewelle auch noch nichts zu spüren.
7:48 Uhr: wir erreichen nach 15km den Butzbacher Bahnhof und warten auf Lars.
8:07 Uhr: Lars kommt voll bepackt angeradelt. Auf die Frage nach dem vielen Gepäck antwortet er: „linke Gabeltasche Fresskorb, rechte Gabeltasche Toiletten- und Schönheitsartikel“.
9:20 Uhr: nach Durchfahrt durch Bad Nauheim und Friedberg sind wir mitten in den Feldern der Wetterau. Das Thermometer zeigt 31°C. So langsam erreicht uns doch die Hitze des heißesten Tag des Jahres…
9:50 Uhr: Ankunft in Bad Vilbel, die S-Bahn nach Frankfurt steht bereits parat.
10:29Uhr: Ankunft in Frankfurt.
10:40 Uhr: Zeit für einen ersten Espresso, während wir auf Jan warten.
11:10 Uhr: pünktlich geht´s mit dem RE70 nach Mannheim. Die Fahrt wird bei Gernsheim kurzzeitig unterbrochen, da ein liegengebliebener ICE das Gleis blockiert. Noch gibt es aber keinen Grund zur Sorge, was die Erreichbarkeit des Anschlusszuges betrifft.
12:35 Uhr: Ankunft in Mannheim mit 14 Minuten Verspätung. Unser ICE hat aber auch 25 Minuten Verspätung und so warten wir bei 37°C auf dem Bahnsteig auf das Einfahren des Zuges.
13:27 Uhr: Abfahrt des ICE225 nach München. Wir sind mit den Rädern auf zwei Waggons aufgeteilt.
13:55 Uhr: der Zug kommt bei Vaihingen zum Stehen. Wegen eines Feuerwehreinsatzes im Bahnhof Stuttgart ist die Strecke gesperrt und die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verschoben.
14:16 Uhr: wir fahren wieder, der Halt Stuttgart entfällt.
14:41 Uhr: Ersatzhalt in Esslingen. Mittlerweile haben wir so viel Verspätung, dass der Umstieg in München nicht mehr klappen wird.
16:41 Uhr: Mit gut 1h Verspätung fahren wir in den Hauptbahnhof München ein, der Anschlusszug ist weg. Die nächstmögliche Option wäre ein Railjet der ÖBB, der allerdings für Fahrräder reservierungspflichtig ist.
17:10 Uhr: wir versuchen unser Glück und sind voller Hoffnung, da sich außer uns keine Reisenden mit Rädern auf dem Bahnsteig befinden. Doch dann kommt eine Gruppe Schwarzwaldmädels mit E-MTBs angerollt. Die resoluten Damen machen gleich klar, dass sie eine Reservierung haben ….. Wir warten auf den Schaffner und finden mit ihm jemanden, der ein Herz für gestrandete Radfahrer hat. Er lässt uns einsteigen, wir verstauen die Räder vorbildlich im Abteil und sind froh, dass wir mit dürfen.
17:26 Uhr: Abfahrt des RJ287 nach Innsbruck. Durch den schnelleren Zug sind wir auch früher in Innsbruck und wieder voll im Zeitplan.
19:30 Uhr: Ankunft in Innsbruck, knappe halbe Stunde für den Umstieg. Wir stürmen einen Supermarkt mit heißer Theke und decken uns mit Essen ein. Noch haben wir ja über 2h Stunden Zugfahrt vor uns und aufgrund der späten Ankunft keine Möglichkeit mehr zum Abendessen.
19:49 Uhr: Weiter geht’s Richtung Italien. Der Regionalzug nach Brenner fährt ab. Fast hätten wir den Zug aber verpasst, da wir die Gleisänderung nicht mitbekommen haben. Während wir auf das Gleis vor uns schauen und auf die Einfahrt des Zuges warten, steht dieser schon längst da. Zum Glück war das richtige Gleis direkt gegenüber. In letzter Sekunde steigen wir ein.
20:27 Uhr: Umstieg in Brenner. Klaus fragt aus Spaß „und Edwin, hast Du alles? “ Dem leuchtet das Panik P auf der Stirn auf und rennt wieder in den Zug zurück, um seinen liegengebliebenen Rucksack zu holen. Das ging gerade nochmal gut…. Bei der Saisoneröffnungstour 2025 war das anders, da war der Zug mit seinem Rucksack schon weitergefahren…
20:38 Uhr: Abfahrt des Zuges
21:19 Uhr: ein letzter Umstieg in Franzensfeste..
21:08 Uhr Abfahrt des Zuges nach Brixen.
21:31 Uhr Ankunft in Brixen. Ohne lang Zeit zu verlieren geht es quer durch die Altstadt zum Hotel.
21:43 Uhr: Ankunft im Hotel. Abschluss des Anreisetages bei einem Glas kaltem Hefeweizen…



Brixen - St. Martin im Thun
über Würzjoch
44 km
1570 Höhenmeter
9:20 Uhr: wir starten zur 1. Etappe. Es ist sonnig und warm und nach wenigen hundert Metern schon beginnt der Anstieg zum Würzjoch, 27km lang mit1528 Höhenmetern.
9:35 Uhr: die erste Rampe ist mit 8% schon ordentlich steil, eine Kehre gibt Gelegenheit zu verschnaufen.
9:55 Uhr: nach 6km erreichen wir ein kleines Plateau mit tollem Blick auf den Ort Natz und die Berge dahinter. Es folgt eine 5km lange Abfahrt.
10:08 Uhr: am Abzweig nach Lüsen haben wir den tiefsten Punkt erreicht, jetzt geht es wieder bergauf.
10:16 Uhr: wir passieren das Ortsschild von Lüsen. 9% Steigung zeigt der Tacho.
10:25 Uhr: wir legen eine kleine Pause im Schatten am Ortseingang ein. Von hier bietet sich ein schöner Blick hinunter in ein Seitental mit einer alten Mühle.
10:30 Uhr: weiter geht´s. Die Straße durch das Dorf hat 9-10%. Nach einem Kilometer wird es wieder flacher und eine leicht abschüssige Passage bietet Gelegenheit zur Erholung.
10:48 Uhr: wir erreichen St. Nikolaus. Die Kirche ist gerade aus und Menschen in Tracht sind auf dem Weg zum örtlichen Festplatz, von dem Blasmusik zu hören ist. Ein kühles Helles wäre jetzt nicht schlecht, aber passt nicht in unseren Zeitplan. Eine Pause gönnen wir uns trotzdem. Unterhalb der Kirche gibt es eine Quelle, wo wir unsere Trinkflachen auffüllen können. Ein Einheimischer erklärt uns, dass dies heiliges Wasser sei, die Quelle unter dem Altar entspringt und das Wasser gut für die Augen sei. Eine Infotafel an der Kirche ergänzt, dass das Gotteshaus 1513 über dem Kultplatz eines mittelalterlichen Quellenheiligtums errichtet wurde.
11:23 Uhr: Lars und Klaus kommen an. Die zwei haben sich zur Stärkung unterwegs schon einen Espresso gegönnt.
11:37 Uhr: wir satteln wieder auf und fahren weiter in das enge Tal hinein. Noch etwa 900 Höhenmeter sind es bis zum Würzjoch.
11:44 Uhr: es kommt der Abzweig zum Würzjoch, noch 11km steht auf dem Wegweiser. Die Straße wird nochmals enger, gerade mal Platz für ein Auto vielleicht. Und es wird steil. Die nächsten 3km hat es im Durchschnitt 10-12%
12:00 Uhr: wir sind mitten im steilsten Stück, 14% zeigt der Tacho an.
12:25 Uhr: noch 500 Höhenmeter bis zur Passhöhe.
12:38 Uhr: wieder eine steile 13% Rampe, noch 300 Höhenmeter bis zur Passhöhe.
12:55 Uhr: Nach 6km steiler Auffahrt erreichen Jan, Andy und ich den Wanderparkplatz „Kalkofen“ auf einem kleinen Plateau. Thomas und Steff sind schon weiter. Es beginnt leicht zu regnen. Während wir auf Klaus und Lars warten wird der Regen stärker und in der Ferne ist schon Donnergrollen zu hören.
13:25 Uhr: Wir ziehen die Regenjacken an und gerade als wir weiter wollen erreichen auch Klaus und Lars das Plateau.
13:29 Uhr: nur wenige hundert Meter später treffen wir auf Thomas und Steff, die vor einem Heuschober Schutz vor dem Regen suchen. Um uns herum ist alles grau und das Gewitter rückt näher. Wir entscheiden uns zur Weiterfahrt, um möglichst schnell die Passhöhe zu erreichen.
13:44 Uhr: Einmündung der Petschieder Straße in die SP29. Noch 3,5km bis zur Passhöhe. Die letzten Kilometer fahren wir in strömenden Regen. Leider können wir die schöne Landschaft nicht wirklich genießen, der markante Peitlerkofel rechts von uns ist von grauen Wolken umgeben.
14:08 Uhr: wir erreichen die Passhöhe und suchen Unterschlupf in der Berghütte. Erstmal raus aus den nassen Klamotten.
14:38 Uhr: auch Klaus und Lars kommen an.
15:50 Uhr: gut gestärkt mit Pasta für die einen und Kaiserschmarrn für die Süßmäuler, aber noch nicht wieder ganz getrocknet, ziehen wir weiter.
15:57 Uhr: nach einem Gruppenfoto am Passschild geht es warm eingepackt auf die Abfahrt. Es regnet nicht mehr, aber der Himmel ist immer noch grau und wolkenverhangen.
16:18 Uhr: nach 6 Kilometern Schussfahrt folgt nochmal ein Gegenanstieg. Nicht besonders steil, aber lang genug, dass es uns gleich wieder warm wird. Die Softshelljacken werden wieder in den Packtaschen verstaut.
16:35 Uhr: jetzt geht es bis zum Etappenziel nur noch bergab.
16:43 Uhr: wir passieren die Burg Castel de Tor, die oberhalb von St. Martin im Thurn thront.
16:50 Uhr: die Abfahrt ist zu ende, wir sind in St. Martin im Thurn.
16:58 Uhr: Ankunft am Hotel.
St. Martin im Thun - Cortina d´Ampezzo
über Passo di Valparola / Passo Falzarego
50 km
1150 Höhenmeter
9:02 Uhr: wir starten pünktlich in die zweite Etappe. Die ersten Kilometer auf dem Weg nach Alta Badia müssen wir und mit dem übrigen Verkehr auf einer vielbefahrenen Straße teilen.
9:15 Uhr: nach 4km zweigen von der SS244 auf einen Parallelweg ab. Hier gibt es keinen Verkehr, aber der grobgeschotterte Untergrund, zudem durch den Regen der letzten Tage und Wochen ausgewaschen, trübt den Fahrspaß etwas.
9:33 Uhr: nach 3km ist die Schotterpiste zu ende, wir sind wieder zurück auf der Hauptstraße. Es ist laut und ständig haben wir ein Auto am Hinterrad, das überholen will. Vor Badia steigt die Straße nochmal an, zwei Serpentinen später haben wir einen schönen Blick auf die Berge.
9:45Uhr: in Badia können wir auf einen parallel verlaufenden Radweg ausweichen, der für die nächsten 3km etwas Entlastung bietet.
10:10 Uhr: in La Stern, am Abzweig zum Vaparolapass, warten wir, bis alle zusammen sind. 14km sind es bis zur Passhöhe, 29km bis Cortina d´Ampezzo.
10:21 Uhr: weiter geht’s, die Passstraße beginnt mit einer moderaten Steigung.
10:36 Uhr: nach 3km passieren wir St. Kassian. Danach schlängelt sich die Straße weiter leicht ansteigend tiefer ins Tal hinein.
10:52 Uhr: Armentarole ist der letzte Ort vor der Passhöhe. Der Verkehr wird weniger, der eigentliche Aufstieg beginnt, ca 7% auf den nächsten 3 Kilometern. Begleitet wird der von tollen Ausblicken auf schroffe Berge.
11:10 Uhr: wir fahren aus einem neu asphaltierten Stück, inklusive Radsteifen. Das macht die Auffahrt gleich viel angenehmer, wenn die Auto und Motorräder nicht so dicht vorbei fahren.
11:34 Uhr: auf den letzten 3 Kilometern zur Passhöhe wird es nochmal steiler, 8-9% im Schnitt. Andy fährt direkt vor mir und ist mein Pacemaker.
11:55 Uhr: die letzten Kehren vor der Passhöhe, nochmal ne kurze Pause zum Durchschnaufen. Jan kommt zu uns.
12:05 Uhr: Ankunft am Rifugio Passo di Valparola in 2168m Höhe. Noch nicht ganz die Passhöhe, aber die steilsten Passagen sind gemeistert. Edwin und Steff sitzen bereits auf der Terrasse bei einem alkoholfreien Weizen und Thomas erklimmt zu Fuß die umliegenden Berge.
13:07 Uhr: Klaus kommt am Rifugio an, wenig später Lars. Weil der Himmel zuzog haben wir uns in die Hütte verlagert.
13:55 Uhr: Nachdem auch die Nachzügler ihre Kalorienspeicher wieder aufgefüllt haben, rüsten wir für die Weiterfahrt. Das Wetter sieht nicht gut aus, der Himmel wird immer dunkler. Sicherheitshalber ziehen wir schon mal das wetterfeste Zeug an. Noch 2km bis zur Passhöhe, aber fast eben.
13:58 Uhr: Gruppenfoto am Passschild.
14:08 Uhr: wir gehen in die Abfahrt.
14:10 Uhr: nach 1,5km passieren wir den Passo Falzarego, Abzweig nach Arabba und zum Passo Pordoi. Wir fahren aber weiter geradeaus, jetzt auf der SR48, nach Cortina.
14:20 Uhr: wenige Kilometer später beginnt es zu regnen. Binnen Sekunden wird der Regen so stark, dass wir anhalten und Schutz suchen. Nur gibt es kaum Unterstellmöglichkeiten, ein Teil der Gruppe steht unter einer Wander-Infotafel, ich fahre ein paar hundert Meter weiter und steuere eine Baumgruppe am Straßenrand an. Dort stehen bereits Thomas und Jan, sowie ein weiterer Radfahrer.
14:24 Uhr: innerhalb weniger Minuten prasseln Vogeleier-große Hagelkörner auf uns nieder. Die Straße ist komplett weiß und die Autos fahren im Schritttempo durch den Sturzbach aus Regen und Hagel. Der Himmel ist dunkel, Donner grollt, wir sind mitten im Zentrum des Unwetters. Ab und zu schafft es ein Hagelkorn durch die Äste der Fichten und schlägt mit voller Wucht ein. Gut das wir Helme aufhaben…. Der Hagel geht in Regen über, der Regen in strömenden Regen und darauf folgt eine zweite Hagelwelle. Es ist bitter kalt, ich bin nass bis auch die Knochen, weil ich nur ne dünne Regenjacke für die Abfahrt übergezogen habe und die dickere Regenjacke nicht mehr rechtzeitig anbekommen habe. Schweigend und vor Kälte zitternd stehen wir unter den Bäumchen und hoffen dass der Alptraum bald vorüber ist.
15:10 Uhr: eine Dreiviertelstunde stehen wir nun schon unter der Baumgruppe. Die Hoffnung auf Besserung hat sich nicht erfüllt und so langsam macht sich die Sorge breit, das wir heil in Cortina ankommen. Als der Regen etwas nachlässt entschieden wir uns die Abfahrt fortzusetzen. Bis Cortina geht es noch etwa 10km steil bergab, kein Zuckerschlecken bei der Witterung.
15:31 Uhr: wir erreichen Cortina, zum Glück haben wir die Abfahrt ohne Sturz überstanden. Wir fahren im Zickzackkurs durch die Stadt und steuern auf das Hotel zu, das etwa 2 km außerhalb des Zentrums liegt.
15:45 Uhr: Ankunft am Hotel. Wir sind gerade mit dem Einchecken fertig, da kommt die Nachricht, dass die anderen auch in Cortina sind. Sie haben kurz nach uns ebenfalls den Entschluss gefasst abzufahren. Wie wir später erfahren standen sie dicht gedrängt unter dem schmalen Vordach einer Infotafel und haben noch einem Ägypter, der nur mit T-Shirt bekleidet den Pass hoch wollte, warme Kleidung gegeben.
8:50 Uhr: wir satteln die Räder. Lars hat bereits am Abend davor verkündet die nächsten 2 Etappen auszulassen und mit dem Zug bis Welschnofen vorzufahren. Angesichts der Wettervorhersage, die wieder Regen für den ganzen Tag voraussagt, gesellt sich Klaus am Morgen noch kurzentschlossen zu ihm.
9:18 Uhr: wir verabschieden Klaus und Lars, die in die andere Richtung nach Mittlach weiterfahren, um dort den Zug nach Bozen zu nehmen. Wir rollen bergab nach Cortina, machen an einem Lebensmittelladen kurz halt, um uns mit Äpfeln und Bananen einzudecken.
9:30 Uhr: scharfer Start. Die Bedingungen sind gut, 18°C und in der Richtung, in die wir fahren wollen, hellt der Himmel auf. Vielleicht haben wir ja heute Glück mit dem Wetter….Schnell sind wir am tiefsten Punkt in Cortina angekommen und der Aufstieg zu Passo Giau beginnt. 15,9km, 1091 Höhenmeter.
9:35 Uhr: die ersten Kilometer geht es mit 6-7% aus Cortina heraus. Vorbei an der olympischen Bob- und Rodelbahn und dem Ziel der Tofana Abfahrt gewinnen wir die ersten Höhenmeter.
9:54 Uhr: am Ortsausgang von Cortina weist der Himmel schon vermehrt blaue Stellen auf.
10:09 Uhr: nach 5km und ein paar Serpentinen erreichen wir ein kleines Plateau mit großem Hotel.
10:10 Uhr: wenig später sind wir am Abzweig zum Passo Giau. 10km zeigt das Verkehrsschild an. Die Wolkendecke reißt immer mehr auf und sie Sonne kommt zum Vorschien. Wir haben schönstes Radfahrwetter.
10:22 Uhr: auf der SP638 fahren wir in keines Tal mit Kuhweiden, eingerahmt von schroffen Felsformationen. Im Vergleich zum Vortag ist dort auch weniger Verkehr.
10:47 Uhr: nach 2km Flachpassage wird es steiler, die nächsten 4 km haben 8-9% Steigung im Schnitt. Serpentinen sorgen für Abwechslung.
11:16 Uhr: kurze Pause bei Km7 um einen Apfel zu essen. Noch etwa 3km bis zur Passhöhe. Es ist steil, aber der Blick auf die Berge entschädigt für die Anstrengung.
11:38 Uhr: Kilometerpunkt 8
11:45 Uhr: Kilometerpunkt 9, vor uns ein markantes Bergmassiv.
11:52 Uhr: noch ca 1km zur Passhöhe, rechter Hand ist der hochaufragende 2593m hohe La Gusela zu sehen.
11:59 Uhr: Ankunft auf der Passhöhe. Wir kehren zur Stärkung in eine Berghütte ein.
13:23 Uhr: nach langer Pause und ausgiebiger Fotosession begeben wir uns auf die Abfahrt. Es fällt schwer sich von dieser Szenerie loszureißen, das 360° Panorama ist überwältigend.
13:36 Uhr: da ich unterwegs noch Fotos gemacht habe, komme ich mit etwas Verspätung zur Kurve 9, an der die anderen mitten in de Abfahrt stehengeblieben sind. Steff ist in der Kurve gestürzt. Beim Gedanke an einen Überholversuch hatte er nicht auf die Pedalstellung beachtet und ist in der Linkskurve mit dem linken Pedal aufgesetzt. Zum Glück war die Kurve sehr eng, so dass die Geschwindigkeit vergleichsweise gering war. Ein paar Schürfwunden am Arm und Prellungen an Schulter und Hüfte waren der glückliche Ausgang dieser Aktion. Und auch dem (neuen) Gravelkbike ist nichts passiert…
13:54 Uhr: nach der medizinischen Erstversorgung geht es weiter, jetzt mit gezogener Handbremse weiter bergab….
13:58 Uhr: die Abfahrt ist zu Ende, es geht gleich in einen Gegenanstieg nach Colle St. Lucia. Linker Hand hat bietet sich ein Postkartenmotivblick auf die Kirche von Selva di Cadore vor Bergkulisse.
14:17 Uhr: der nächste Traumblick. Hinter Colle St. Lucia thront die kleine Dorfkirche auf einem Bergkamm, dahinter gezackte Berggipfel.
14:20 Uhr: wir machen an einem Aussichtspunkt halt. Eine markante Cortenstahlskulptur einer Lärche ragt über den Abgrund. Einige hundert Meter unter uns ist liegt das Etappenziel Caprile.
13:58 Uhr: die Abfahrt ist zu Ende, es geht gleich in einen Gegenanstieg nach Colle St. Lucia. Linker Hand hat bietet sich ein Postkartenmotivblick auf die Kirche von Selva di Cadore vor Bergkulisse.
14:17 Uhr: der nächste Traumblick. Hinter Colle St. Lucia thront die kleine Dorfkirche auf einem Bergkamm, dahinter gezackte Berggipfel.
14:20 Uhr: wir machen an einem Aussichtspunkt halt. Eine markante Cortenstahlskulptur einer Lärche ragt über den Abgrund. Einige hundert Meter unter uns ist liegt das Etappenziel Caprile.
14:39 Uhr: wir fahren am Abzweig nach Caprile vorbei und nehmen noch einen kleinen Schlenker mit. 5 Kilometer leichter Anstieg inklusive. Die Straße verläuft am Hang und gibt immer wieder schöne Blicke ins Tal frei.
15:02 Uhr: der Anstieg ist zu Ende. Wir biegen von der SR203 nach links auf die SR48 ein. Rechts würde es in 10km hinauf zum Passo Falzarego regen. Wir aber fahren in Richtung Arabba/Passo Pordoi in schöner Abfahrt ins Tal.
15:10 Uhr: Nach 2km zweigen wir auf eine kleinere Nebenstrasse, die SP563, ab, die uns über mehrere Serpentinen ins Tal hinunter führt.
15:29 Uhr: wir sind im Tal in Salviner die Laste angekommen. Bis zum Etappenziel Caprile sind es nur 2 Kilometer.
15:38 Uhr: Ankunft am Hotel. Das Wetter hat tatsächlich den ganzen Tag gehalten. In der Nachmittgassonne genießen wir ein kühles Bier. Steff versorgt sich in der nahegelegenen Apotheke mit Wundauflagen und Pflaster für seine Schürfwunden.
Caprile - Welschnofen
über Passo Fedaia, Karerpass
55 km
1440 Höhenmeter
8:50 Uhr: Traumwetter zum Start der 4. Etappe. Sonne, blauer Himmel, 18°C. Noch kurz ins Zentrum gerollt und etwas Obst unterwegs eingekauft. Danach erfolgt der scharfe Start.
8:58 Uhr: die Einrollphase ist heute sehr kurz, nach nur 1km in Salviner di Laste beginnt der Anstieg zum Fedaia-Pass. 12,8km, 1002 Höhenmeter, im Schnitt 7,8% mit Rampen bis 15%.
9:13 Uhr: nach den ersten Serpentinen rollen wir durch Rocca Piètore.
9:29 Uhr: wir passieren Sottoguda, die Steigung nimmt schlagartig zu, der nächste Kilometer hat 10%.
9:38 Uhr: es wird wieder flacher, nur noch max. 5% auf den nächsten 1,5km. Auf einer Brücke vor einem Tunnel öffnet sich ein Blick in eine tief eingegrabene Gebirgsschlucht.
9:54 Uhr: hinter Malga Ciapela, einer Ansammlung Häuser um eine Skistation wird’s ernst. Für die nächsten 6km sind die Steigungsprozente nur noch zweistellig. Eine nicht enden wollende, fast kerzengerade gerade Rampe mit 11% wird zur Herausforderung. Nicht nur für uns, die wir mit Gepäck unterwegs sind, auch Rennradfahren fahren hier Schlangenlinien. Beim Blick in die Karte am Vorabend hat uns noch gewundert, dass die Skilifte hier parallel zur Straße verlaufen….
10:32 Uhr: Am Ende der 3,5km langen Geraden folgt eine Serpentine, wir legen eine kurze Pause ein.
10:38 Uhr Der vor uns liegende Streckenabschnitt ist mit 12-13% keineswegs flacher, aber durch die Serpentinen angenehmer zu fahren.
10:40 Uhr: ein Verkehrsschild weist auf 15% Steigung hin. Das ist nicht gelogen, Tacho und Navi zeigen dasselbe an.
10:45 Uhr: am Ende dieser steilen Rampe bietet sich ein toller Blick zurück auf die Serpentinen
10:54 Uhr: weiter geht’s mit 11% auf die letzten1,5km Kilometer bis zu Passhöhe, bzw. dem Rifugio Passo Fedaia
11:08 Uhr: Ankunft am Rifugio Passo Fedaia (2057m). wir überqueren die Grenze von Venetien ins Trentino und fahren fast eben am See unterhalb des Marmolada-Gletschers.
11:15 Uhr: Fotostop am See.
11:26 Uhr: Ankunft an der Passhöhe (2057m)
11:35 Uhr: Obligatorisches Foto am Passschild. Als Fotograf können wir einen Holländer gewinnen, mit dem wir schon gestern ein Stück nach der Abfahrt vom Giau gefahren sind.
11:41 Uhr: es geht in die 10km lange Abfahrt nach Canazei.
11:53 Uhr: kurzer Halt, es wird zu warm, die Windjacken werden wieder im Rucksack verstaut.
12:17 Uhr: vor Canazei biegen wir auf einen neu gemachten Fahrradweg durch das Fassatal ab. Es geht mit 2-3% leicht bergab, doch die Pista Ciclista wird auch von vielen Fußgängern bevölkert, so dass wir uns immer wieder den Weg freiklingeln müssen.
12:39 Uhr: Pozza di Fassa machen wir Mittagsrast.
13:24 Uhr: allzu lange bleiben wir aber nicht sitzen, die Wetteraussichten für die Restetappe sagen ein Gewitter voraus und mit dem Karerpass haben wir auch noch einen weiteren Anstieg im Programm. Der ist 9,5km lange Anstieg hat 436 Höhenmeter und „nur“ 4,7% im Schnitt. Der eigentliche Steigungsabschnitt ist aber nur 6km lang, hat etwa 7% im Schnitt und dann folgt ein langes ebenes Plateau von 3,5km bis zur Passhöhe
13:36 Uhr: ein steiler Schotterweg führt aus dem Tal hinauf nach Pozzo di Fassa.
13:45 Uhr: Am Abzweig der SS241 von der SS48 beginnen wir den Anstieg zum Karerpass.
14:23 Uhr: Steff fährt vor mir, wir erreichen das Plateau. Nach ein paar Kurven kommen die ersten Wolkenschwaden auf uns zu geweht. Steff schert aus und hält an, ich gebe weiter Gas und fahre weiter zur Passhöhe. Es wird nämlich immer dunkler und ich möchte trocken ins Hotel kommen…
14:30 Uhr: kurzer Stopp am Passschild, es hat schon angefangen zu regnen. Ich ziehe mir die Regenjacke über und mache, dass ich weiter komme. Noch 6,5km bis zum ziel. Binnen weniger Minuten prasselt der Regen auf mich nieder, das war wohl nichts mit trocken ankommen. Der Abstecher zum Karerseee fällt auch flach. Nix wie runter und ins Hotel….
14:48 Uhr: ich komme im Hotel an, wo Klaus uns Lars mich empfangen. Gerade als ich meine nassen Sachen zum Trocknen im Hotelzimmer ausgebreitet und mich für die Sauna vorbereitet habe, kommen auch die anderen an.
Welschnofen - Deutschnofen
über
Reiterjoch
Passo di Lavazé
52 km
1460 Höhenmeter
8:45 Uhr: Vorbereitungen zur 5 Etappe. Diesmal geht’s ohne Gepäck über Reiterjoch und Passo Lavaze. Das Gepäck wird mit einem Taxi in das nur wenige Kilometer entfernte Deutschnofen gebracht. Über Nacht hat sich auch eine leichte Planänderung ergeben. Da wieder traumhaft schönes Wetter ist und der Karersee, den wir wegen des Regens auslassen mussten, nur 2km entfernt ist, fahren wir erstmal bergauf. Auf Empfehlung unseres Hoteliers fahren wir dann auch nicht ab bis Welschnofen, sondern nehmen eine Querverbindung nach Obereggen. Das spart uns einige Höhenmeter, vor allem aber die steilsten 3km mit 12-16%, was Lars sehr freut….
8:56 Uhr: Start zur 5 Etappe.
8:57 Uhr: schon nach der ersten Kurve wird der Blick auf den Latemar frei.
9:11 Uhr: Ankunft am Karer See. Wir schibene die Räder am See entlang zu einem Aussichtspodest. Zum Glück sind wir noch früh dran, die Schar der Touristen hält sich noch in Grenzen. Eine Gruppe asiatischer Touristen, die ihrer Verzückung durch Summlaute Ausdruck geben, sorgt für Belustigung. Für mittelhessische Ohren klang das wie ne Schar Hoier bei der Fütterung….
9:17 Uhr: Gruppenfoto vor dem Karersee
9:36 Uhr: wir sind wieder zurück am Zugang zum Karersee und setzen unsere Fahrt auf einer schönen Gravelstrecke durch den Wald fort.
10:08 Uhr: über die Querverbindung erreichen wir die Strasse nach Obereggen in Höhe des Hotels Bewaller. Bis zum Ort sind noch ca 2km bei 6-7% Steigung.
10:12 Uhr: wir passieren das Ortsschild Obereggen, danach bietet sich ein Fotostop an
10:20 Uhr: wir durchfahren den Kreisel in Obereggen und nehmen Kurs auf das Reiterjoch. Jetzt wird´s steil. Die nächsten 2km haben 11-12%.
10:43 Uhr: der steilste Teil ist geschafft. An einer Berggaststätte kommt das Führungsquartett (Jan, Andy, Edwin und ich) aus dem Wald heraus und haben einen schönen Blick. Wir warten auf die anderen.
10:52 Uhr: Lange müssen wir nicht warten, wir sind wieder komplett.
11:04 Uhr: nach kurzer Verschnaufpause geht’s weiter, 500 leicht abschüssig und dann in den 2km langen Schlussanstieg mit 8-9%
11:23 Uhr: wir kommen zum Auge der Dolomiten. Damit ist erreichen wir auch ein Plateau. Ein Schild, das die Passhöhe als solche ausweist gibt es nicht.
11:36 Uhr: wir kehren in einer Berghütte ein und genießen die Sonne auf der Terrasse. Zeit für einen Espresso
12:13 Uhr: wir gehen in die Abfahrt.
12:25 Uhr: wir sind am tiefsten Punkt, noch weiter bergab ins Fassatal geht es nach links. Wir aber biegen rechts ab und beginnen mit dem Aufstieg zum Passo Lavazè. 7km, knapp 600 Höhenmeter. Die ersten 3 km geht es schon ordentlich los 7-9% Steigung.
12:48 Uhr: wir passieren den Passo di Pramadiccio in 1231m Höhe. Für einen Kilometer, bis zur Einmündung der SP215 in die SS620 ist es flach
12:50 Uhr: Am Kreuzungspunkt warten wir auf Lars. Klaus fährt schon mal los um sich einen Vorsprung zu erarbeitenl
13:00 Uhr: wir fahren weiter. Nach einem Kilometer mit gemäßigten 5-7% wird es wieder steil.
13:14 Uhr: ein Straßenschild weist 18% Steigung aus. Die hat es zum Glück bei weitem nicht. Aber eine 2km Rampe mit konstant 11% ist auch nicht ohne.
13:30 Uhr: ein paar Serpentinen sorgen für Abwechslung.
13:40 Uhr: die letzte Kehre vor der Passhöhe. Rechter Hand bietet sich nochmal ein schöner Blick bis tief hinunter ins Tal
13:42 Uhr: Ankunft auf der Passhöhe, 1808m
12:13 Uhr: wir gehen in die Abfahrt.
12:25 Uhr: wir sind am tiefsten Punkt, noch weiter bergab ins Fassatal geht es nach kinks. Wir aber biegen rechts ab und beginnen mit dem Aufstieg zum Passo Lavazè. 7km, knapp 600 Höhenmeter. Die ersten 3 km geht es schon ordentlich los 7-9% Steigung.
14:02 Uhr: nachdem alle oben angekommen sind, fahren wir noch ein Stück in Richtung Jochgrimmpass. Thomas hat die nächsten 2km schon mal ausgekundschaftet und eine schöne Einkehrmöglichkeit mit Bergpanorama gefunden.
14:07 Uhr: wir machen Pause an einer Berghütte mit weitem Blick auf den Rosengarten
15:02 Uhr: wieder gestärkt setzen wir unsere Fahrt fort. Da es zum Jochgrimmpass nur noch ein paar Kilometer sind und die Steigung sehr moderat ist, nehmen wir den auch noch mit.
15:46 Uhr: Ankunft am Jochgrimmpass. Links das Schwarzhorn, rechts das Weißhorn, dazwischen grüne Almwiesen mit Arnika und gelben Enzian. Vor uns in der Ferne Blick auf die Brenta-Gruppe
16:12 Uhr: Nach einem Gruppenfoto geht´s auf die Abfahrt
16:24 Uhr: wir fahren wieder am Passo Lavazè vorbei, machen noch ein Foto am Passchild nd gehen in den steilen Teil der Abfahrt. Ohne viel zutun steigt die Geschwindigkeit auf 60-70km/h
16:41 Uhr: wir sind am Abzweig nach Deutschnofen und müssen nochmal einen kurzen Anstieg hinauf
17:06 Uhr: auch dieser Küppel ist geschafft und während wir auf die Nachzügler warten haben wir einen tollen Blick auf den Rosengarten.
17:23 Uhr: alle Mann sind da, wir können die kurze Abfahrt nach Deutschnofen nehmen.
17:41 Uhr: Ankunft am Etappenziel, direkt im Zentrum vor der Kirche
Deutschnofen - Bozen
68 km
650 Höhenmeter
9:10 Uhr: wir beginnen die letzte Etappe. 24°C, Sonne, ideale Radfahrbedingungen
9:15 Uhr: nach Verpflegungsaufnahme in einem Supermarkt scharfer Start der Etappe. Der erste Anstieg kommt sofort am Ortausgag von Deutschnofen
9:22 Uhr: nach kurzer Abfahrt der 2. Anstieg nach Petersberg. Bevor wir wieder im Wald vershwinden bietet sich rehcts nochmal ein Blick auf Deutschnofen mit der markanten Kirche
9:42 Uhr: kurze Pause in Petersberg bis wir wieder zusammen sind. Ab jetzt geht’s es bis ins Etschtal nur noch bergab, schöne Aussichten inklusive
10:03 Uhr: hinter Aldein machen wir kurz Halt um den Ausblick zu genießen. Die Pause wird etwas länger, da die Hälfte der Mannschaft fehlt. Zahlreiche Radfahrer kommen den Berg hoch und grüßen mit einem „Ciao Ragazzi“
10:14 Uhr: Klaus, Lars und Thomas rollen an. Thomas hat ein technisches Problem mit der Schaltung, das jetzt nochmal genauer untersucht wird. Ein verklemmtes Kettenglied ist die Ursache. Kurzerhand wird das entfernt und anstele ein Kettenschloss eingesetzt.
9:10 Uhr: wir beginnen die letzte Etappe. 24°C, Sonne, ideale Radfahrbedingungen
9:15 Uhr: nach Verpflegungsaufnahme in einem Supermarkt scharfer Start der Etappe. Der erste Anstieg kommt sofort am Ortausgag von Deutschnofen
9:22 Uhr: nach kurzer Abfahrt der 2. Anstieg nach Petersberg. Bevor wir wieder im Wald vershwinden bietet sich rehcts nochmal ein Blick auf Deutschnofen mit der markanten Kirche
9:42 Uhr: kurze Pause in Petersberg bis wir wieder zusammen sind. Ab jetzt geht’s es bis ins Etschtal nur noch bergab, schöne Aussichten inklusive
10:03 Uhr: hinter Aldein machen wir kurz Halt um den Ausblick zu genießen. Die Pause wird etwas länger, da die Hälfte der Mannschaft fehlt. Zahlreiche Radfahrer kommen den Berg hoch und grüßen mit einem „Ciao Ragazzi“
10:14 Uhr: Klaus, Lars und Thomas rollen an. Thomas hat ein technisches Problem mit der Schaltung, das jetzt nochmal genauer untersucht wird. Ein verklemmtes Kettenglied ist die Ursache. Kurzerhand wird das entfernt und anstelle ein Kettenschloss eingesetzt.
10:35 Uhr: weiter geht die Abfahrt. An der Einmündung der SP72auf die SS48 folgen wir ein kurzes Stück der Hauptverkehrsstraße.
10:45 Uhr: vor Montan zweigen wir auf den Radweg ab. Auf der Strecke der ehemaligen Fleimstalbahn ist eine super Gravelroute entstanden, die sind in großen Schleifen den Berg hinunter nach Auer schlängelt. Dieser Streckenabschnitt hat so einiges zu bieten, Durchfahrt durch Tunnel, alte Eisenbahnbrücken, Ausblicke ins Etschtal, auf Obstplantagen und malerisch gelegene Dörfer
10:46 Uhr: wir passieren das Glener Viadukt der ehemaligen Fleimstalbahn.
11:29 Uhr: wir sind im Tal bei Auer angekommen und folgen ein Stück dem Etschtalradweg, beigen dann aber auf die Südtiroler Weinstraße ab
11:42 Uhr: wir sind in Tramin. Hier beginnt die heutige Bergwertung, 4,8km lang
11:50 Uhr: Die erste Rampe mit 9% am Ort vorbei ist geschafft, es geht aber noch weiter bergauf
12:14 Uhr: im nächsten Ort, Söll, wird es richtig fies, mit 13-14% geht es an der Dorfkirche vorbei. Das dickste Stück kommt aber erst noch…
12:26 Uhr: zwischen Söll und Altenburg gibt es eine gut 1km lange Passage mit 17% im Schnitt, An der steilsten Stelle zeigt der Tacho >20% an.
12:38 Uhr: der steile Abschnitt ist geschafft, wir warten an der Bergwertung auf die anderen.
12:55 Uhr: vorbei an Altenburg fahren wir auf einem Höhenweg auf Katern zu
13:15 Uhr: Ankunft auf dem Markplatz von Kaltern, wo wir die Mittagspause einlegen
14:47 Uhr: wir fahren weiter, über Eppan, Girlan und Frangart geht es auf einer alten Bahntrasse hinunter an die Etsch
15:28 Uhr: die Stadtgrenze von Bozen ist erreicht
15:37 Uhr: Ankunft am Hotel in der Nähe des Bahnhofes
24 km
180 Höhenmeter
9:10 Uhr: wir satteln auf und rüsten uns für die Rückreise. Aber erst führt unser Weg nochmal zur zentralen Piazza zu einem Supermarkt
9:40 Uhr: wir kommen am Bahnhof an. Um die Wartezeit auf den Zug zu verkürzen versorgen Lars und Jan uns mit einem Espresso
10:02 Uhr: Abfahrt des Zuges aus Bozen
11:22 Uhr Ankunft in Brenner, die Umstiegszeit ist mit 11 Minuten knapp, aber reicht
11:33 Uhr: Abfahrt des Zuges nach Innsbruck
12:12 Uhr: Ankunft in Innsbruck. Wir versuchen mit einem früheren Railjet mitzukommen, haben aber diesmal keine Chance.
Uhr: Abfahrt des Zuges aus Innsbruck, nächstes Ziel Kufstein.
13:51 Uhr: Ankunft Kufstein , der Anschlusszug nach München steht schon bereit.
15:25 Uhr: Ankunft am Hbf München. Wir haben ausreichend Zeit für den Umstieg und besuchen den nahegelegenen Augustiner-Biergarten. Davor verabschieden wir noch Jan, der sich einen Direkt-ICE nach Fulda schnappt.
15:41 Uhr: Ankunft im Biergarten, Bier gibt´s nur in Maßen 😊
17:24 Uhr: Ende der Biergartenzeit, wir rollen zurück zum Hauptbahnhof
17:30 Uhr: der Zug steht schon bereit, allerdings fehlen die Radabteile und so fahren die Räder 1. Klasse
17:51 Uhr: Abfahrt des ICE526, der uns nach Frankfurt bringt. Die Fahrt verläuft erstaunlich glatt, keine außergewöhnlichen Vorkommnisse, die Verspätung liegt unter 5 Minuten.
21:06 Uhr: Ankunft in Frankfurt.
21:20 Uhr: letzter Zug nach Gießen
22:03 Uhr: Ankunft in Gießen.
23:08 Uhr: Ankunft in Vollnkirchen















































































































































































































