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Spielbericht Männer Bezirksliga 2025/2026 - 25. Spieltag

Spielbericht Männer Bezirksliga 2025/2026 - 25. Spieltag
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Spielberichte

Männer Bezirksliga

2025/2026

25. Spieltag

Nur der „Zauberlehrling“ stört beim TV Hüttenberg III

Die Bezirksliga-Handballer feiern einen souveränen Heimsieg, auch wenn der Trainer ein Haar in der Suppe findet. Der SV Stockhausen steht hingegen kurz vor dem Abstieg.

Wetzlar. Der SV Stockhausen wird die Männerhandball-Bezirksliga aller Voraussicht nach nach nur einem Jahr wieder verlassen müssen. Nach dem 32:38 gegen die HSG Großen-Buseck/Beuern bleibt der Aufsteiger nach dem vorletzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz und muss zudem am letzten Spieltag gegen Meister TuS Vollnkirchen ran, der diesmal einen 40:21-Kantersieg gegen Grünberg/Mücke feierte.

Tabellenzweiter bleibt nach dem klaren Erfolg gegen Schlusslicht TG Friedberg II der TV Hüttenberg III, während die HSG Dilltal II immerhin einen Auswärtspunkt sammelte. Für die MSG Rechtenbach/Wetzlar und die KSG Bieber setzte es hingegen deutliche Niederlagen.

TV Hüttenberg III – TG Friedberg 35:22 (20:8): „Wir haben absolut konzentriert begonnen und schon früh alles klar gemacht. Bis zehn Minuten vor Schluss war es ein starker Auftritt, dann hat jeder noch den Zauberlehrling gemacht“, so TVH-Coach Jan Michel. Dessen Mannen waren nach gut zehn Minuten bereits auf 8:1 (!) davongezogen und bauten die Führung über das 12:3 (19.) immer weiter aus. Und so war die Entscheidung spätestens gefallen, nachdem Max Lohrey zum 20:8-Pausenstand getroffen hatte. In Hälfte zwei wechselte Jan Michel viel, bis zum 32:14 (48.) hatte sich der TVH aber immer weiter abgesetzt. Erst in den letzten Minuten fiel die Spannung komplett ab.

Tore Hüttenberg III: Lohrey (5), Bach (1), Langsdorf (7), Müller (4), Zörb (2), Malo (2), Schneider (3), Faber (1), Kassabaum (3), Mackenrodt (1), Stankewitz (3), Franke (2/2), Weber (1).

HSG Gedern/Nidda – MSG Rechtenbach/Wetzlar 37:29 (17:13): Bis zur 23. Minute und dem 11:12-Anschlusstor durch Mirco Stanzel agierte die MSG in Nidda auf Augenhöhe, geriet aber schon in den Minuten vor der Pause deutlich in Rückstand (13:17). Bis auf sechs Tore (24:18) zogen die Gastgeber davon, ehe sich Rechtenbach/Wetzlar bis auf 24:27 (48.) herankämpfte. Für die Wende reichte es aber nicht mehr, da Gedern/Nidda kurz darauf wieder auf 31:25 (51.) enteilt war und damit für die Entscheidung gesorgt hatte.

Tore Rechtenbach/Wetzlar: Cislaghi (2), Wirth (3), Dönges (2), Friedrichs (3), Kundt (2), Neumann (3), Stanzel (6/4), Leimann (3), Bamberger (5).

TuS Vollnkirchen – HSG Grünberg/Mücke 40:21 (17:11): Nach einem 4:0-Blitzstart und dem ebenso schnellen 9:3 (12.) hatte der neue Meister früh alles im Griff und kontrollierte die Partie. Nach dem Pausen-11:17 hielt Grünberg/Mücke bis zum 16:22 (40.) noch dagegen, kam dann aber unter die Räder. Ein 14:2-Lauf (!) des Spitzenreiters sorgte für das 36:18, Pascal Fischer gelang am Ende sogar noch Tor Nummer 40. „Für Grünberg/Mücke ging es noch um viel, wir haben es trotzdem sehr seriös gespielt und vor allem am Ende nochmal richtig aufgedreht. Wir haben alle 13 Heimspiele gewonnen, das ist schon etwas Besonderes“, freute sich TuS-Trainer Michael Bepler über die perfekte Bilanz in Volpertshausen.

Tore Vollnkirchen: Sommer (1), Ulm (2), Ruppert (2), Timmermann (10/3), Eric Dürl (3), Nils Lindenstruth (2), Koller (9), Luis Vogel (3), Linus Vogel (3), Fischer (4), Al Schanaa (1/1).

HSG Eibelshausen/Ewersbach – KSG Bieber 36:23 (18:9): „Das Spiel war im Endeffekt schon nach wenigen Minuten durch. Wir haben in der Deckung zu viel spekuliert und unserem Gegner vorne zig Bälle in die Hände gespielt, wodurch wir unzählige Gegenstoßtore gefangen haben“, berichtete Biebers Sprecherin Laura Rabenau nach der Niederlage beim Dritten. Dieser hatte in der Tat leichtes Spiel und lag über das 9:4 (12.) nach 19 Minuten bereits mit 13:5 vorne. Nach dem Pausen-18:9 zogen die Gastgeber nach 40 Minuten auf 26:12 davon und hatten dadurch endgültig für die Entscheidung gesorgt.

Tore Bieber: Herrmann (2/2), Wagner (1), Limpert (2), Keiner (4), Valentin (1), Ben Bender (3), Rinn (3), Diehl (3), Kunert (4).

MSG Florstadt/Gettenau – HSG Dilltal II 24:24 (14:11): „In der Deckung haben wir heute gut gestanden, Finn Müller im Tor hat zudem ein starkes Spiel gemacht. Leider haben wir es im Angriff nicht geschafft, die MSG vor größere Aufgaben zu stellen. Daher ist das Remis wohl verdient“, hatte sich Dilltals Michael Zehner berichten lassen. Dieser war nämlich auf der Bank der Ersten im Einsatz und sehr dankbar darüber, dass ihn Johanna Pfaff bei der „Zweiten“ vertreten hatte.

Die Dilltaler waren gut gestartet und lagen mit 9:7 (19.) vorne, weil bis zur Pause aber nur noch zwei eigene Tore gelangen, drehte Florstadt/Gettenau die Partie (14:11). Beim 16:16 lag die HSG aber wieder gleichauf, danach blieb es bis zur letzten Sekunde eng. In dieser traf Kevin Hase per Siebenmeter zum Remis.

Tore Dilltal: Freund (2), Berkes (1), Schnier (2), Dreuth (2), Werner (2), Roth (2/2), Skotarczyk (4), Godow (1), Schaub (4), Altenkirch (1), Hase (3/1).

SV Stockhausen – HSG Großen-Buseck/Beuern 32:38 (14:18): „Wir waren heute nicht die schlechtere, aber die unerfahrenere Mannschaft. Daher haben wir leider Nerven gezeigt, als wir die Chance hatten, den Anschluss herzustellen. Aber das kann ich den Jungs ja nicht vorwerfen. Das abgezocktere Team hat letztlich gewonnen“, sagte SVS-Trainer Marco Schmidt. Dessen Truppe geriet nach dem 5:5 schon klar in Rückstand (8:13) und lag auch zur Pause deutlich hinten (14:18).

Sowohl beim 20:22 (39.) als auch beim 27:29 (52.) war Stockhausen dran, erlaubte sich dann aber Fehler, sodass die Gäste den Sieg einfuhren. Da nun nur noch die fast unlösbare Aufgabe gegen Spitzenreiter Vollnkirchen wartet, droht der Schmidt-Sieben die Bezirksklasse. Tore Stockhausen: Herrmann (1), Textor (3), Mathis Erkel (2), Bremond (4), Hiesberger (3), Schweitzer (2), Mewes (4/1), Gerhardt (1), Jonas Erkel (11/2), Schmitz (1).