
Männer BOL
2026/2027
7. Spieltag
Die Bezirksoberliga-Handballer des TuS Vollnkirchen feiern einen Sieg gegen die HSG Linden II. Die HSG Dilltal gibt sich zu Hause keine Blöße. Spiele heimischer Teams im Überblick.
Wetzlar. An der Spitze der Handball-Bezirksoberliga liefern sich der TSV Griedel und die HSG Dilltal (beide 12:2 Punkte) weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Dilltaler besiegten die HSG Hungen/Lich deutlich mit 37:25 und dürften damit für das Spiel am Wochenende in Heuchelheim gerüstet sein. Auch die anderen heimischen Mannschaften konnten sich über eigene Erfolge freuen.
HSG Dilltal – HSG Hungen/Lich 37:25 (19:9): „Wir spielen von Anfang bis zum Ende unser Spiel“, freute sich Dilltals Trainer René Funke über den Auftritt seiner Mannschaft. Sein Team setzte sich nach dem 2:2 (3.) bis zur neunten Minute auf 6:2 ab. Nach 16 Minuten hieß es 10:4 für die Dilltaler, die den Vorsprung bis zur Pause auf zehn Treffer ausbauten. Auch im zweiten Abschnitt ließen die Hausherren nicht nach und sorgten dafür, dass die HSG Hungen/Lich bis zum Ende den Rückstand nicht verringern konnte. Am Schluss stand ein klarer und „verdienter Heimsieg“, wie Rene Funke mitteilte. Zum ersten Mal nach seiner Verletzung wirkte Luis Jung mit, der bei seinem Comeback eine gute Leistung bot und fünf Treffer erzielte.
Tore Dilltal: Jung, Rückel, Malo (je 5), Metze (4), Augustin (3/3), Becht, Bährens, Becker (je 3), Reuschling, Diehl, Stockenhofen (je 2) – Tore Hungen/Lich: Piet Spall (5), Macht, Will (je 4), Hahn (3/1), Böhm (3), Steffan, Tobias Anhäuser (je 2), Jan Anhäuser, von Keutz (je 1).
TuS Vollnkirchen – HSG Linden II 28:25 (12:9): Michael Bepler war nahezu rundum zufrieden. „Wir sind gut ins Spiel gekommen mit einer super Abwehr und einem starken Torwart“, berichtete der TuS-Trainer. So zog die Heimmannschaft nach dem 4:4 (10.) innerhalb von vier Minuten auf 8:4 weg und lag bis zur Pause ständig in Führung.
Die Lindener verkürzten den Rückstand nach dem Wechsel und stellten nach 41 Minuten den Gleichstand zum 16:16 her. Aber danach setzten sich die Vollnkirchener wieder ab und führten mit 22:19 (50.). Fünf Minuten vor dem Ende hieß es 26:20 für die Gastgeber, die Partie war damit entschieden. Zwar versuchten die Lindener mit einer offenen Manndeckung noch das Ruder herumzureißen, doch den TuS-Sieg konnten sie nicht mehr in Gefahr bringen. Am Ende bedachte Michael Bepler Marius Nicoara („hat ein sehr, sehr starkes Spiel gemacht“) und Vincent Thrun („super Abwehr gespielt und in der ersten Halbzeit vier Tore geworfen“) noch mit einem Sonderlob. Tore Vollnkirchen: Timmermann (7/5), Thrun, Nicoara (je 4), Zimmermann, Ahl, Koller (je 3), Ulm, Vogel (je 2) – Tore Linden II: Münster (9), Rühl (7), Hirzmann (4/1), Quack (2), Yannis Weißert, Brockmann, Viehmann (je 1).
TV Hüttenberg III – HSG Wettenberg II 27:25 (14:11): Jan Michel kann zufrieden sein. „Es war eine gute Leistung der Mannschaft“, freute sich der Hüttenberger Trainer, der vor allem die Defensiv- und Torhüterleistung seines Teams lobte. „Die kämpferische Leistung hat auch gestimmt“, ergänzte der Coach, dessen Team nach dem 3:4 (8.) auf 7:4 (13.) davonzog. Danach kamen die Wettenberger noch einmal auf (12:11, 28.), aber beim Seitenwechsel hieß es 14:11 für den TVH.
Im zweiten Abschnitt lag die „Dritte“ ständig vorn und führte fünf Minuten vor dem Ende noch mit 25:21, ehe Wettenberg Tor um Tor aufholte und 90 Sekunden vor der Schlusssirene durch Jonas Schneider den 25:26-Anschluss herstellte. Wenig später erzielte der Hüttenberger Lukas Kassabaum jedoch den 27. Treffer für seine Mannschaft und bereitete den Hoffnungen der Gäste auf einen Teilerfolg damit ein Ende.
Tore Hüttenberg III: Franke (5/4), Malo, Stankewitz (je 5), Kassabaum (4/1), Kummer (4), Mackenrodt (3), Linzke (1) – Tore Wettenberg II: Kleinschmidt (6), Wolf, Puhl (je 5), Schulcz (3/1), Valentin (1/1), Noah Kemper (2), Moritz Kemper, Quurck, Schneider (je 1).
HSG Mörlen – MSG Lang-Göns/Kleenheim 30:32 (13:16): „Eigentlich haben wir es souverän runtergespielt“, erklärte MSG-Trainer Bernd Wagner nach der Partie, „und haben dabei jedem Spieler Einsatzzeiten gegeben. Zum Schluss haben wir aber noch ein paar freie Chancen verworfen und technische Fehler gemacht, sodass es noch einmal eng wurde.“Dabei erwischten die Gastgeber den besseren Start und lagen nach vier Minuten mit 3:1 vorn. Nach acht Minuten führte die Heimmannschaft mit 5:4, bevor die Gäste mit drei Treffern in Folge den Spieß umdrehten und nach 14 Minuten mit 7:5 vorn lagen. Zwar konnten die Mörler zwischenzeitlich gleichziehen, aber kurz vor der Pause setzte sich Lang-Göns/Kleenheim wieder ab und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die zweite Hälfte.
Nach Wiederbeginn konnte Mörlen den Rückstand mehrfach auf einen Treffer reduzieren, aber nach dem 19:20 (41.) baute der Gast den Vorsprung weiter aus und führte sechs Minuten vor dem Ende mit 31:25. 27:32 lautete der Spielstand drei Minuten vor Schluss, ehe der HSG Mörlen noch drei Tore gelangen.
Tore Mörlen: Berlich (12/6), Müller (4), vom Hagen, König, Neutzner (je 3), Otto (2), Schätzle, Rossin, Wulf (je 1) – Tore Lang-Göns/Kleenheim: Dilges, Lang (je 8/2), Hopp, Plitsch, Lauber, Kolmer (je 3), Zapf, Ewald (je 2).
TSV Griedel – TG Friedberg 30:24 (14:11): Tore Griedel: Jantos (9), Hachenburger, Grassl (je 5), Engel (3), Vogel, Grosso, Pfeiffer-Harzenetter (je 2), Dörsam, Rejab (je 1) – Tore Friedberg: Peppler (5/2), Kulenovic (3), Merten, Ploner, Methner, Eisenkopf, Röhrs, Durchdewald (je 2), Sattler, Brehm, Lasse Milius, Reeb (je 1).
TSG Lollar – HSG Kirchhain/Neustadt 35:29 (16:17): Tore Lollar: Santos (7/5), Breser, Weidner, Karber (je 5), Großhaus, Ceh (je 3), Lierz, Pioch (je 2), Scheld, Nickel, Bayer (je 1) – Tore Kirchhain/Neustadt: Henkel (8/4), Pfab (6), Walz (3/2), Streichert, Schwarz, Krug, Müller, Behrens (je 2), Kaufmann, Paulus (je 1).