
Frauen Bezirksklasse 2025/2026
13. Spieltag
In der Handball-Bezirksliga verpassen die Hüttenbergerinnen einen doppelten Punktgewinn. Der Lokalrivale aus Aßlar geht derweil sogar komplett leer aus.
Wetzlar. Die Bezirksliga-Handballerinnen vom TuS Vollnkirchen haben beim 23:23 in Heuchelheim einen weiteren Zähler verschenkt. Überhastete Angriffe und technische Fehler ermöglichten lediglich ein Unentschieden. Von einem Zähler weit weg war unterdessen der TV Aßlar. Zu Hause gegen die TG Friedberg gab es beim 23:31 nichts zu holen.
TSF Heuchelheim – TuS Vollnkirchen 23:23 (10:11): Im Verfolgerduell wäre mehr drin gewesen für die Vollnkirchenerinnen. Das meinte auch Trainer Carsten Schäfer: „Wir stehen uns wieder selbst im Weg und verschenken einen Punkt. Wir dominieren das Spiel im Angriff und in der Abwehr. Verschenken trotzdem einen Punkt durch unkonzentrierte Würfe und eine Vielzahl an technischen Fehlern. Das müssen wir bis zum nächsten Spiel abgestellt haben.“
Tatsächlich steht am kommenden Spieltag schon die nächste richtungsweisende Partie an. Im Heimspiel empfängt die Truppe aus dem Hüttenberger Ortsteil dann den Zweiten HSG Großen-Buseck/Beuern. Auch weiterhin hat der TuS die Chance auf den Aufstieg. An der Tabellenspitze liegen die ersten fünf Teams weiterhin dicht beisammen.
Tore Heuchelheim: Dewald (2), Fink (2), Bechthold (4), Plüschke (3), Schäty (2), Mühlhaus (8/3 – Tore Vollnkirchen: Fink (3), Blücher (7/3), Schaffer (1), Glotzbach (4), Sellmann (1), Schaffer-Gawenda, Zimmermann (5).
TV Aßlar – TG Friedberg 23:31 (14:16): Um etwas Zählbares mitnehmen zu können, hätte es von Anfang an mehr bedurft. Vor allem in der Defensive taten die Aßlarerinnen zu wenig, um dem Gegner aus Friedberg ein Bein stellen zu können. „In der Abwehr haben wir von Beginn an zu wenig Zugriff gezeigt. Zwischendurch sind wir wieder etwas rangekommen, aber der Ausgleich ist uns nicht gelungen“, musste TVA-Trainer Lukas Jox einsehen.Besonders schmerzte darüber hinaus auch der verletzungsbedingte Ausfall von Kristin Schäfer, die in Aßlar zu den absoluten Leistungsträgerinnen gehört. Und so wurde es am Ende der Begegnung dann auch noch richtig deutlich. „Da hat uns dann schon auch etwas die Luft gefehlt, um nochmal etwas entgegenzusetzen“, sagte Jox abschließend.
Tore Aßlar: Leidecker (3), Droß (1), Hildebrand (2), Müller (1), Cramer (3), Reder (11/4), Beck (1), Dietz (1) – Tore Friedberg: Mangels (5), Koch (4/4), Dickenberger (3), Zschocke (3), Hauck (4), Röhrs (6), Skrandies (6).