
Frauen Bezirksklasse 2025/2026
18 Spieltag
Die Bezirksliga-Handballerinnen hatten sich viel vorgenommen, doch hinterher schimpft der Trainer wie ein Rohrspatz. Auch der TuS Vollnkirchen verliert.
Wetzlar . Der TV Aßlar hat im Abstiegskampf der Handball-Bezirksliga der Frauen einen herben Dämpfer erlitten. Beim Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Fernwald setzte es auswärts eine deftige 26:35-Pleite. Vor allem eine schwache zweite Halbzeit machte alle Hoffnungen zunichte.
Auch der TuS Vollnkirchen hatte keine Aussichten auf einen Erfolg. Gegen die HSG Grünberg/Mücke ließ das Team vieles vermissen und verlor am Ende deutlich mit 22:29.
HSG Fernwald – TV Aßlar 35:26 (15:12): Aßlars Trainer Lukas Jox wirkte nach der Partie ratlos: „Das war heute über die gesamten 60 Minuten einfach viel zu wenig. Ich hatte nicht den Eindruck, dass alle Spielerinnen bereit waren.“
Tatsächlich hätte es bereits in Durchgang eins deutlich werden können. Fernwald ließ aber die notwendige Konsequenz vermissen. Doch in der zweiten Hälfte entwickelte sich das Kellerduell zunehmend zu einem Klassenunterschied. „Vor allem im Angriff haben wir heute unfassbar viele Fehler gemacht. Das hat der Gegner dann mit zunehmender Spieldauer ausgenutzt“, wusste Jox.Tore Fernwald: Leitner (9), Inderthal (3), von Keutz (1), Diegel (1), Wolf (12/4), Bork (3), Zimbelmann (6) – Tore Aßlar: Leidecker (3), Roth (4/2), Müller (1), Cramer (4), Reder (9/2), Beck (1), Dietz (4).
TuS Vollnkirchen – HSG Grünberg/Mücke 22:29 (10:16): Es war kein Kraut gewachsen gegen den Tabellenzweiten. Von Beginn an dominierte die HSG die Partie und wurde der Favoritenrolle vollends gerecht. „Grünberg war die klar bessere Mannschaft. Wir haben trotz Umstellungen in der Abwehr, 5:1-Formation, Sonderbewachung, doppelte Manndeckung, keine Mittel gefunden“, lautete die schonungslose Analyse des Vollnkirchener Trainers Carsten Schäfer. Doch nicht nur die eigene Abwehr ließ zu wünschen übrig. Auch die Angriffsleistung war zu dünn, um zu punkten. Schäfer weiter: „Uns fehlte einfach Spielfreude und Spielwitz. Beides hatte unser Gegner heute.“
Tore Vollnkirchen: Fink (1), Müller (1), Barbaric (1), Blücher (9/5), Schaffer (1), Wagner (2), Friedrich (1), Breß (1), Sellmann (1), Schaffer-Gawenda (1), Zimmermann (3) – Tore Grünberg/Mücke: Löffler (6), Wegener (4/2), Schwalbach (1), Walter (6), Gerdewitz (4), Lippert (1), Hagemann (3), Sayler (2), Schäfter (2).