
Frauen Bezirksklasse 2025/2026
15. Spieltag
In der Handball-Bezirksliga der Frauen halten die Aßlarerinnen bei der TG Friedberg gut mit. Warum es, genauso wie beim TuS Vollnkirchen, dennoch nicht zu Punkten reicht.
Wetzlar. Der TV Aßlar hatte beim 23:26 in der Frauenhandball-Bezirksliga gegen die Grünberg/Mücke lange die Chance auf etwas Zählbares, stand am Ende aber doch mit leeren Händen da. Beim 22:24 des TuS Vollnkirchen in Friedberg wurde derweil eine Aufholjagd nicht belohnt.
TV Aßlar – HSG Grünberg/Mücke 23:26 (11:10): Die Heimmannschaft verschlief den Start völlig. In der elften Spielminute lag Grünberg/Mücke mit 6:1 in Front, das Spiel drohte den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch Aßlar bekam die Kurve, kämpfte sich zurück und schaffte fünf Sekunden vor dem Pausenpfiff gar den Führungstreffer zum 11:10.
„Wir haben uns dann relativ schnell gefangen und eine kompakte Abwehr gestellt. Auch das Abschlussverhalten im Angriff war fortan deutlich besser“, analysierte Aßlars Trainer Lukas Jox. Im zweiten Durchgang hielt der Außenseiter weiter gut mit, etwas Zählbares schien in greifbarer Nähe. In der Crunchtime bewiesen die Gäste jedoch die besseren Nerven und verwandelten die entscheidenden Bälle. Tore Aßlar: Leidecker (1), Roth (2/2), Hildebrand (3), Müller (2), Cramer (3), Reder (7/3), Beck (1), Dietz (4) – Tore Grünberg/Mücke: Müller (3), Lotz (5), Wegener (7/6), Walter (2), Gerdewitz (1), Lippert (1), Hagemann (4), Schäfter (3).
TG Friedberg – TuS Vollnkirchen 24:22 (16:9): Viele Fehlwürfe und technische Fehler prägten die Anfangsphase der Gäste. Friedberg wusste, daraus Kapital zu schlagen und setzte sich früh entscheidend ab. Mareike Schneider, die für Chefcoach Carsten Schäfer an der Seitenlinie stand, fasste das Geschehen in den ersten 30 Minuten so zusammen: „Wir haben im ersten Durchgang zu undiszipliniert gespielt. Friedberg hat das gut ausgenutzt.“
In der Folgezeit war dann nicht mehr viel zu machen. Zwar stabilisierte sich die Vollnkirchener Deckung zunehmend, die große Aufholjagd wollte aber nicht mehr gelingen. Auch die Devise, die etwas eigenwillige Spielweise der Friedbergerinnen, also die langen Angriffsaktionen, zu kopieren, ging nach Aussage der TuS-Trainerin über weite Strecken in die Hose.
Tore Friedberg: Koch (3/3), Dickenberger (5), Zschocke (1), Reese (2), Hauck (1), Rentschler (4), Hildebrandt (3) – Tore Vollnkirchen: Fink (2), Barbaric (2), Blücher (9), Glotzbach (2), Wagner (1), Friedrich (3), Breß (2), Frey (1).