19. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TUS Vollnkirchen - TG Friedberg 31:27 (15:14)
Die TG Friedberg ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat das Spiel der Handball-Bezirksoberliga beim Tabellenletzten TuS Vollnkirchen dank einer Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde mit 31:27 (15:14) gewonnen. »Das war heute einfach nur schlecht von uns. Unser Auftritt war keine Offenbarung«, befand der sichtlich vom Spiel geschlauchte Co-Trainer Thomas Keck, der Trainer Sven Daxer auf der Bank vertrat.

 

 

 

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Sieg nach schwacher Leistung

 

Die TG Friedberg ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat das Spiel der Handball-Bezirksoberliga beim Tabellenletzten TuS Vollnkirchen dank einer Leistungssteigerung in der Schlussviertelstunde mit 31:27 (15:14) gewonnen. »Das war heute einfach nur schlecht von uns. Unser Auftritt war keine Offenbarung«, befand der sichtlich vom Spiel geschlauchte Co-Trainer Thomas Keck, der Trainer Sven Daxer auf der Bank vertrat.

Angeführt von einem bärenstarken David Friedrich, den die Friedberger Deckung lange Zeit nicht neutralisieren konnte, hielt der TuS über weite Phasen richtig dagegen.

In der ersten Halbzeit hatte Vollnkirchen des Öfteren eine Führung inne. Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Im Gegenteil. Nach 35 Minuten führte der Außenseiter mit 17:15. Bis zum 21:21 (45.) hielt die Gegenwehr an. Zwei Tore von Andre Avemann und Jöran Mahr brachten nicht nur die Friedberger 23:21 -ührung, sondern brachen auch den Widerstand des Gegners, der am Ende nichts mehr zuzusetzen hatte. Mit einem, im Vergleich zur ersten Halbzeit, aggressiveren Deckungsverhalten hatte der Klassenprimus die TuS-Angreifer derart unter Druck gesetzt, dass ihnen zum Spielschluss hin die nötigen Körner fehlten. Besonders Friedrich musste seinem großen Einsatz am Ende Tribut zollen. »Das er nachließ, war im Grunde genommen der Knackpunkt des Spiels«, befand Keck und machte klar, dass sich seine Mannschaft aber auch aufgrund der größeren individuellen Klasse letztlich durchgesetzt hatte.

»Wenn die richtige Einstellung nicht da ist, wird es für uns in jedem Spiel schwer. Wir wissen jetzt wieder, wo wir stehen. Die Spieler haben gesehen, dass wir die Spiele nicht einfach so gewinnen, weil wir besser sind, sondern für jeden Sieg unsere optimale Leistung abrufen müssen«, analysierte Keck. Er ist jedoch überzeugt davon, dass sich seine Spieler mit der höheren Klasse des jeweiligen Gegners auch wieder mit der nötigen Einstellung präsentieren werden.

TuS Vollnkirchen: Hepp, Müller; Friedrich (7), Michael Ferber (1), Blücher (4), Ruppert (5/2), Molling, Schindowski (6/2), Stöhr, Ohly (1), Heinze (1), Wilhelmi (2).

TG Friedberg: Balasz, Biaesch; Durchdewald, Zinnel (1), Ploner (6), Jonscher, Schmidt (2), Mahr (3), Reeb, Petrosanec (6), Jakobi, Avemann (10/5), Pozgaj (3).

Steno: Schiedsrichter: Hels/Klein (Dutenhofen/Münchholzhausen). - Siebenmeter: 6/4 – 6/5. - Strafzeiten: 10 Min. und 1 Disqual. (Schindowski/60.) – 4 Min. - Zuschauer: 50


Wetterauer Zeitung

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