15. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen – HSG Hungen/Lich 19:27 (7:13):
Das Lob kam vom Sieger. Gäste-Coach Carsten Schäfer zeigte sich vom Engagement der Vollnkirchener angetan. »Sie haben den Kampf angenommen«, berichtete er. Nach den Ausfällen von sieben, acht Spielern waren die Gastgeber praktisch von Beginn an chancenlos. Zwar lag Vollnkirchen durch Treffer von Felix Repp und David Friedrich nach fünf Minuten mit 2:0 vorn, doch dann drehten die Gäste auf. Gut zehn Minuten später hieß es 9:2 für die HSG Hungen/Lich, die es danach ein bisschen lockerer angehen ließ und bei Seitenwechsel mit sechs Toren vorn lag: Auch im zweiten Durchgang hielten die Hausherren dagegen. »Bis zur 50. Minute haben wir nur 22 Gegentore hinnehmen müssen«, sprach Vollnkirchens Trainer Fabian Friedrich seiner Deckung ein Lob aus. Nach zwei Zeitstrafen in der 53. Minute geriet seine Mannschaft aber immer deutlicher ins Hintertreffen, sodass Hungen/Lich zu dem erwartet deutlichen Sieg kam. »Es war keine gute Leistung«, kommentierte Carsten Schäfer den Auftritt seiner Mannschaft. Dagegen gab sich Fabian Friedrich kämpferisch: »Wir werden weiterhin im Training Gas geben«, versprach er.

Tore Vollnkirchen: Ruppert (4/3), Repp (4), David Friedrich (3), Berghorn, Wilhelmi (je 2), Molling, Mutschler, Stöhr, Heinze (je 1). – Hungen/Lich: Kümpel, Macht (je 4/2), Anhäuser, Menges (je 4), Metzger, Dannwolf (je 3), Dell, Diehl (je 2), Kresse (1).

 

 

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Heuchelheim macht Boden gut

Dass die TG Friedberg nicht unverwundbar ist, zeigte sich am zweiten Rückrundenspieltag der Handball-Bezirksoberliga Männer. Bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III lag der Tabellenführer bereits mit 29:25 vorn, brachte den Vorsprung aber nicht über die Zeit und musste mit einem 29:29 zufrieden sein. Verfolger TSF Heuchelheim machte gegenüber den Friedbergern wieder etwas an Boden gut; die TSF feierten einen klaren 33:24-Erfolg bei der MSG Florstadt/Gettenau und liegen durch den Friedberger Punktabzuges nur noch zwei Zähler hinter dem Tabellenführer. Auf Platz drei ist die HSG Hungen/Lich vorgerückt, die bei TuS Vollnkirchen mit 27:19 gewann.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III – TG Friedberg 29:29 (16:20): Eine Energieleistung bescherte der HSG noch einen Punkt. Die Gastgeber lagen gegen den Tabellenführer knapp acht Minuten vor dem Ende scheinbar aussichtslos mit 25:29 im Hintertreffen, doch Lukas Wallwaey (2) und Dennis Agel brachten den Aufsteiger drei Minuten vor Schluss auf 28:29 heran. 24 Sekunden vor dem Ende sprach HSG-Trainer Torben Wegner in einer Auszeit die weitere Vorgehensweise ab – und hatte Erfolg. Per Siebenmeter sorgte Dennis Agel in der Schlusssekunde dann für den viel umjubelten Ausgleich. Mit 13 Treffern (davon sechs verwandelte Strafwürfe bei ebenso vielen Versuchen) hatte Agel großen Anteil am Teilerfolg seiner Mannschaft.

Allerdings sah es lange Zeit danach aus, als könne der Tabellenführer auch in Münchholzhausen beide Punkte einfahren. Bis zur achten Minute (5:5) konnte die HSG Schritt halten, dann zogen die Wetterauer auf 8:5 (12.) davon. Diesen Vorsprung baute der TGF bis zum Seitentausch auf vier Tore aus und schien auch im zweiten Abschnitt die Hausherren auf Distanz halten können. Dass es dann doch nicht klappte, hatte mehrere Gründe. »Unser Torwart Alexander Scholz hat in der zweiten Halbzeit richtig gut gehalten«, berichtete Torben Wegner. Die Folge: Den Friedbergern gelangen nach der Pause nur noch neun Tore. Mit wechselnden Deckungsformationen brachten die Gastgeber die TG im zweiten Durchgang aus dem Konzept. Der HSG-Trainer freute sich hinterher über die »mannschaftliche Geschlossenheit« bei seinem Team und darüber, dass seine Spieler eine tolle Moral bewiesen haben. Es geht aufwärts beim Aufsteiger.

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Agel (13/6), Wallwaey (5), Wenzel (4), Müller (3), Schmidt (2), Kaiser, Rompf (je 1). – Friedberg: Avemann (9/5), Petrosanec (6), Ploner (5), Zinnel, Mahr (je 4), Schmidt (1).

MSG Florstadt/Gettenau – TSF Heuchelheim 24:33 (13:16): Am Ende ein sicherer Erfolg für den Tabellenzweiten, der im ersten Abschnitt phasenweise Probleme mit den Gastgebern hatte. Doch TSF-Trainer Claus Well reagierte, stellte die Deckung von 5:1 auf 6:0 um – und das sollte sich auszahlen: Nach wechselhaftem Verlauf im ersten Durchgang lagen die TSF bei Seitenwechsel mit drei Treffern vorn. Kurz nach Wiederbeginn lagen die TSF nur noch mit zwei Treffern vorn (14:16/31. sowie 15:17/33.), doch im weiteren Verlauf zogen die TSF immer deutlicher davon. 20:23 hieß es nach 42 Minuten. Björn Hofmann und Henry Rinn bauten den TSF-Vorsprung anschließend auf 25:20 (47.) aus. Auch im weiteren Verlauf konnte die MSG den Lauf der Heuchelheimer nicht mehr stoppen.

Claus Well nannte die Gründe. »Sascha Winter hat wahnsinnig gut gehalten«, berichtete der TSF-Coach, der außerdem dem »überragenden Spielgestalter Björn Hofmann« ein Sonderlob aussprach, aber auch die mannschaftliche Geschlossenheit hervorhob. In der Schlussviertelstunde zogen die Heuchelheimer immer deutlicher davon. »Ein souveräner Sieg«, freute sich hinterher Claus Well.

Tore Florstadt/Gettenau: Greife (6/4), Potschka, Wenisch (je 4), Neuhalfen, Lehr (je 3), Stelz, Peppler (je 2). – Heuchelheim: Rinn (7/4), Björn Hofmann (7), Niko Hoffmann (5), Los Santos, Kaplan (je 4), Sascha Hofmann (3), Koch (2), Weber (1).

HSG Lumdatal – SG Kleenheim II 24:29 (13:12): »Unser Problem war die Chancenauswertung«, berichtete Lumdatals Trainer Clemens Bukschat, dessen Mannschaft ohne Leon Ziegler in die Partie gegangen war. Vor der Pause lief es noch ganz gut für die Gastgeber, obwohl sie in einer Phase nach Zeitstrafen gegen Tim Marondel, Jonas Schlapp und Florian Kuhnhenne nur drei Feldspieler auf dem Parkett hatten. Doch auch diese Phase überstanden die Lumdataler und gingen beim 13:12 mit einem knappen Vorsprung in die Kabine. Doch nach Wiederbeginn drehten die Gäste auf und waren nach einer Umstellung auch in der Deckung stabiler. Mitunter ein Verdienst von Torhüter Aljoscha Vogt, den Kleenheims Trainer Micha Wiener besonders hervorhob. Auch Marc Weller wurde von seinem Coach nicht nur wegen seiner acht Treffer mit einem Sonderlob bedacht. Bis zur 43. Minute (19:19) verlief die Partie ausgeglichen, dann aber zogen die Gäste davon. 22:19 für die SGK II hieß es zehn Minuten vor dem Ende, in der 56. Minute lagen die Kleenheimer mit 28:22 vorn. Die Entscheidung war also gefalle Bei der SG wirkten Spieler mit, die bereits Oberliga-Luft geschnuppert hatten und im Angriff immer wieder Lösungen fanden, wie Lumdatals Coach Bukschat feststellte. Sein Kollege aufseiten der SG Kleenheim II konnte sich über die gute Vorstellung seiner Mannschaft nach der Pause freuen.

Tore Lumdatal: Heß (9/1), Jonas Schlapp (6), Kuhnhenne (5), Stein (2), Fey, Marondel (1). – Kleenheim II: Weller (8), Friedrich (7/5), Weinandt (5), Henze (4/1), Herbel, Schäfer (je 2), Evenius (1).

TuS Vollnkirchen – HSG Hungen/Lich 19:27 (7:13): Das Lob kam vom Sieger. Gäste-Coach Carsten Schäfer zeigte sich vom Engagement der Vollnkirchener angetan. »Sie haben den Kampf angenommen«, berichtete er. Nach den Ausfällen von sieben, acht Spielern waren die Gastgeber praktisch von Beginn an chancenlos. Zwar lag Vollnkirchen durch Treffer von Felix Repp und David Friedrich nach fünf Minuten mit 2:0 vorn, doch dann drehten die Gäste auf. Gut zehn Minuten später hieß es 9:2 für die HSG Hungen/Lich, die es danach ein bisschen lockerer angehen ließ und bei Seitenwechsel mit sechs Toren vorn lag: Auch im zweiten Durchgang hielten die Hausherren dagegen. »Bis zur 50. Minute haben wir nur 22 Gegentore hinnehmen müssen«, sprach Vollnkirchens Trainer Fabian Friedrich seiner Deckung ein Lob aus. Nach zwei Zeitstrafen in der 53. Minute geriet seine Mannschaft aber immer deutlicher ins Hintertreffen, sodass Hungen/Lich zu dem erwartet deutlichen Sieg kam. »Es war keine gute Leistung«, kommentierte Carsten Schäfer den Auftritt seiner Mannschaft. Dagegen gab sich Fabian Friedrich kämpferisch: »Wir werden weiterhin im Training Gas geben«, versprach er.

Tore Vollnkirchen: Ruppert (4/3), Repp (4), David Friedrich (3), Berghorn, Wilhelmi (je 2), Molling, Mutschler, Stöhr, Heinze (je 1). – Hungen/Lich: Kümpel, Macht (je 4/2), Anhäuser, Menges (je 4), Metzger, Dannwolf (je 3), Dell, Diehl (je 2), Kresse (1).

HSG Pohlheim II – HSG Mörlen 27:30 (12:13): »Insgesamt gesehen haben wir eine recht gute Leistung geboten«, berichtete Christian Schäfer, Mannschaftsverantwortlicher der Pohlheimer »Zweiten«, der mit neun Treffern auch erfolgreichster Torschütze seines Teams war. Allerdings hat seine Mannschaft den Auftakt irgendwie verschlafen, lag schnell mit 0:3 (4.) und nach einer Viertelstunde mit 4:7 (15.) im Hintertreffen. »Dann haben wir uns rangekämpft«, erklärte Schäfer. Nach 20 Minuten stellten die Pohlheimer durch einen Schäfer-Treffer den Gleichstand zum 8:8 her. Bis zur Pause verlief die Partie ausgeglichen, ehe sich die Mörler nach Wiederbeginn absetzten. 14:19 hießen es nach 36 Minuten.

Die Pohlheimer gaben sich aber nicht geschlagen, holten Tor um Tor auf und hatten beim 20:21 (45.) den Anschluss hergestellt. Der Ausgleich gelang im weiteren Verlauf aber nicht mehr. Nach 54 Minuten stand es 24:25, ehe den Mörlenern bis zur 58. Minute vier Treffer in Folge gelangen. Damit war die Partie entschieden.

Tore Pohlheim II: Christian Schäfer (9), Ohrisch, Nicolas Happel (je 4), Lukas Happel, Sahin (je 3), Hahn, Schneider, Koppermann, Schmandt (je 1). – Mörlen: Schepp (7/5), Sebastian Dietz (7), Bernhard Dietz (5), Dönges, Daniel Birkenstock (je 3), Boller (2), Löwe, Christian Birkenstock, Max Breitenfelder (je 1).

HSG Dilltal – TSV Kirchhain 29:32 (14:16): – Tore, Dilltal: Pöchmann (6/4), Christoph Ulm, Weiß (je 4), Mehl, Heer (je 3), Müller, Fitzner, Schmitz, Sebastian Ulm (je 2), Voss (1). – Kirchhain: Blattner (10), Seifart (8), Funck (6/2), Debellemaniere (4), Zickert (2), Frische, Janik (je 1).

HSG Wettertal – TV Wetzlar 25:20 (12:11): – Tore, Wettertal: Boller (5), Raab, Yannick Kreuzer (je 4), Metzger (3/2), Tobias Kreuzer (3), Kielich, Bergemann (je 2), Mosch, Bunfill (je 1). – Wetzlar: Breser (6/2), Baumann (5), Schmidt, Johannes Schetzkens (je 3), Michael Schetzkens (2), Menger (1).

Giessener Allgemeine