12. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen – TSV Kirchhhain 26:30 (15:17):

Trotz der Niederlage war Fabian Friedrich, Trainer des TuS, nicht unzufrieden: „Nach den jüngsten vier Spielen war das heute eine Gratwende. Darauf können wir aufbauen.“ Der Coach freute sich vor allem über die Offensivleistung seines Teams „Wir haben im Angriff wieder Zugriff auf die Partie bekommen. Uns ist es außerdem wieder gelungen, leichte Tore zu machen“, berichtete er. Dass es gegen die derzeit bärenstarke Kirchhainer Mannschaft nicht gereicht hat, lag auch an den beiden starken Rückraumschützen des TSV, Jonas Seifart und Rico Funck. Letztgenannter verwandelte darüber hinaus fünf Strafwürfe. Auf Seiten der Hausherren gelangen Lars Schindowski neun Treffer (davon drei Siebenmeter), doch gegen die Achse Rico Funck/Jonas Seifart fand Vollnkirchen kein adäquates Mittel. Der erste Abschnitt verlief fast ausgeglichen. Allerdings legten die Gäste immer wieder vor, lediglich zweimal stellte der TuS den Gleichstand her – nach sechs Minuten traf Daniel Hanika zum 3:3, und in der 17. Minute erzielte Felix Repp das 7:7. Gegen Ende des ersten Durchgangs zogen die Kirchhainer mit vier Toren davon, doch die Henrik Berghorn reduzierte den Rückstand mit einem direkt verwandelten Freiwurf in der Schlusssekunde noch auf zwei Treffer. Mit dem starken Jan Ruppert in ihren Reihen (Friedrich: „bester Vollnkirchener auf dem Platz“) hielten die Gastgeber das Spiel im zweiten Abschnitt weitgehend offen, hatten sogar mehrfach den Anschluss hergestellt, doch in den entscheidenden Situationen hatten die Hausherren kein Glück, und so zog der TSV bis zum Ende auf vier Tore davon.

Tore für Vollnkirchen: Schindowski (9/3), Berghorn (5), Hanika (3), Ruppert, Planer, Repp (je 2), Wilhelmi, Petry, David Friedrich (je 1). – Tore für Kirchhain: Funck (12/5), Seifart (7), Grothe (4/1), Frische (3/1), Berger, Debellemaniere, Blattner, Mei (je 1).

 

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Hungen/Lich überzeugt


Trotz der Niederlage war Fabian Friedrich, Trainer des TuS, nicht unzufrieden: „Nach den jüngsten vier Spielen war das heute eine Gratwende. Darauf können wir aufbauen.“ Der Coach freute sich vor allem über die Offensivleistung seines Teams „Wir haben im Angriff wieder Zugriff auf die Partie bekommen. Uns ist es außerdem wieder gelungen, leichte Tore zu machen“, berichtete er. Dass es gegen die derzeit bärenstarke Kirchhainer Mannschaft nicht gereicht hat, lag auch an den beiden starken Rückraumschützen des TSV, Jonas Seifart und Rico Funck. Letztgenannter verwandelte darüber hinaus fünf Strafwürfe. Auf Seiten der Hausherren gelangen Lars Schindowski neun Treffer (davon drei Siebenmeter), doch gegen die Achse Rico Funck/Jonas Seifart fand Vollnkirchen kein adäquates Mittel. Der erste Abschnitt verlief fast ausgeglichen. Allerdings legten die Gäste immer wieder vor, lediglich zweimal stellte der TuS den Gleichstand her – nach sechs Minuten traf Daniel Hanika zum 3:3, und in der 17. Minute erzielte Felix Repp das 7:7. Gegen Ende des ersten Durchgangs zogen die Kirchhainer mit vier Toren davon, doch die Henrik Berghorn reduzierte den Rückstand mit einem direkt verwandelten Freiwurf in der Schlusssekunde noch auf zwei Treffer. Mit dem starken Jan Ruppert in ihren Reihen (Friedrich: „bester Vollnkirchener auf dem Platz“) hielten die Gastgeber das Spiel im zweiten Abschnitt weitgehend offen, hatten sogar mehrfach den Anschluss hergestellt, doch in den entscheidenden Situationen hatten die Hausherren kein Glück, und so zog der TSV bis zum Ende auf vier Tore davon.

Tore für Vollnkirchen: Schindowski (9/3), Berghorn (5), Hanika (3), Ruppert, Planer, Repp (je 2), Wilhelmi, Petry, David Friedrich (je 1). – Tore für Kirchhain: Funck (12/5), Seifart (7), Grothe (4/1), Frische (3/1), Berger, Debellemaniere, Blattner, Mei (je 1).

Wird das Titelrennen in der Handball-Bezirksoberliga zu einem Sololauf der TG Friedberg? Im Spitzenspiel dieser Klasse gewann der Spitzenreiter gegen den Tabellenzweiten TSF Heuchelheim mit 28:25 (Bericht auf dieser Seite) und haben nun schon sechs Punkte Vorsprung auf den letztjährigen Vizemeister, der zwar immer noch den zweiten Platz bekleidet, nunmehr aber nur noch zwei Punkte vor der HSG Dilltal (35:25 im Derby über den TV Wetzlar) liegt und drei Zähler vor der HSG Hungen/Lich, die die schwere Aufgabe bei der MSG Florstadt/Gettenau mit einem 30:27-Erfolg meisterte. Auf den Plätzen vier und fünf folgen bei jeweils 14:10 Punkten die HSG Lumdatal (35:16 über die HSG Pohlheim II) und der TSV Kirchhain, der sich mit 30:26 bei TuS Vollnkirchen durchsetzte. Mit einem 27:27-Remis trennten sich die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III und die SG Kleenheim II – ein Ergebnis, das den Gastgebern weniger schadet als es der SGK nützt. Nach der fünfwöchigen Weihnachtspause wird die Saison am 20./21. Januar 2018 mit dem letzten Vorrundenspieltag fortgesetzt.

HSG Lumdatal – HSG Pohlheim II 35:16 (19:8): Von Beginn an auf verlorenem Posten stand in Londorf die stark ersatzgeschwächte Pohlheimer Mannschaft, die nach sechs Minuten mit 0:6 im Hintertreffen lag und so schon frühzeitig auf die Verliererstraße geraten war. Nach 13 Minuten hieß es 9:3 für die Lumdataler. »Bei diesem Spielstand habe ich angefangen, den Ergänzungsspielern mehr Spielzeit einzuräumen«, berichtete Lumdatals Trainer Clemens Bukschat angesichts der Dominanz seiner Mannschaft. Und die Akteure nutzten ihre Chance. Angesichts der deutlichen Führung »lastete kein Druck auf den jungen Leuten, die so viel lockerer aufspielen konnten«, ergänzte Bukschat. Bereits zur Pause war der Vorsprung auf elf Tore angewachsen. Diesen Rückstand hielten die Gäste bis gegen Mitte des zweiten Durchgangs einigermaßen konstant, ehe die Lumdataler in der Schlussphase noch einmal richtig Gas gaben. Allerdings haben sich die Pohlheimer relativ früh aufgegeben, stellte Bukschat fest. Bei seiner HSG stand Johannes Schlotter als zweiter Torhüter neben Pascal Solbach im Kader, da der etatmäßige Keeper Dennis Scholz ausgefallen war. – Tore, Lumdatal: Heß (6/1), Stein (5), Gilbert, Ziegler, Jonas Schlapp (je 4), Daniel Schlapp (3/3), Schmidt (3), Herzberger, Fey (je 2), Kuhnhenne, Lindenthal (je 1). – Pohlheim II: Kreß (6/1), Koppermann (4), Schmandt (3), Schöbe (2), Strunk (1).

MSG Florstadt/Gettenau – HSG Hungen/Lich 27:30 (11:15): »Ein schönes Ding«, freute sich Carsten Schäfer, Trainer der HSG Hungen/Lich, über den Sieg in der Wetterau. Einen großen Tag hatte Gäste-Torhüter Marcel Hastermann erwischt, der unter anderem zwei Siebenmeter der Wetterauer abwehrte und auch ansonsten mehrfach den gegnerischen Schützen den Zahn zog. Die HSG Hungen/Lich erwischte den besseren Start, doch nach und nach holte die MSG auf und glich zum 4:4 aus. In der zwölften Minute sorgte HSG-Spielmacher Lukas Macht für das 7:5 seiner Mannschaft. Die Gäste legten immer wieder ein, zwei Tore vor und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. 15:11 für die HSG hieß es zur Pause. Im zweiten Abschnitt, in dem der MSG-Ideengeber Kim-Patrick Lehr seiner Mannschaft verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung stand, hielten die Gäste den Kontrahenten weitgehend auf Distanz. 19:13 für Hungen/Lich stand es nach 37 Minuten, 26:20 eine Viertelstunde später. In der verbleibenden Zeit reduzierte Florstadt/Gettenau den Rückstand auf drei Treffer, ohne den Gästesieg ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Trotz des Erfolges herrschte bei der HSG Hungen/Lich nicht eitel Sonnenschein. »Marvin Menges hat sich einen Mittelfußbruch zugezogen und fällt bis zum Saisonende aus«, berichtete Carsten Schäfer, der nach Brian Whisnant einen weiteren langfristigen Ausfall zu verkraften hatte. Dafür wirkte erstmals Matthias Kresse mit, der nach zweijähriger Pause reaktiviert wurde und sich mit drei Treffern gleich gut einführte. – Tore, Florstadt/Gettenau: Wagner (5/2), Wenisch (5), Lehr (3/2), Peppler (3/1), Starck (3), Neuhalfen, Glaub, Sacks (je 2), Baumgartl, Potschka (je 1). – Hungen/Lich: Macht, Dannwolf (je 5), Kümpel (4/2), Schmied, Metzger (je 4), Kresse (3), Diehl (2), Dell, Anhäuser, Martschenke (je 1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III – SG Kleenheim II 27:27 (10:15): Ein Achtungserfolg für die Kleenheimer »Zweite«! »In der ersten Halbzeit haben wir katastrophal gespielt«, musste Torben Wegner, Trainer der Gastgeber, feststellen. »Uns unterliefen zahlreiche technische Fehler, wir hatten viele Ballverluste und haben den Ball immer wieder am Tor vorbei geworfen.« Anders die SG Kleenheim, die diesen Spielabschnitt deutlich für sich entschied. »Unsere Deckung stand gut, und wir haben über die erste und zweite Welle einfache Tore erzielt«, freute sich Kleenheims Trainer Micha Wiener über den Auftritt seiner Mannschaft vor der Pause. »Und im Positionsangriff haben wir gegen die gegnerische Deckung, egal ob 5:1 oder 6:0, immer gute Lösungen gefunden.« Doch in der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt. »So wurde Cedrick Kollmann oder ein anderer Spieler von uns in Manndeckung genommen«, berichtete Wiener. »Außerdem hatten wir nicht mehr so viel Geduld im Angriff und nahmen die Würfe oft zu früh.« Technische Fehler aufseiten der Gäste taten dann ein Übriges.

Auf der anderen Seite hatte Torben Wegner, wie er berichtete, seine Mannschaft in der Halbzeitpause »wachgerüttelt«. Und das zeigte Wirkung, wenn auch nicht sofort. Denn zunächst sah es im zweiten Durchgang nicht so schlecht aus für die Gäste, die nach 38 Minuten sogar mit 20:14 vorn lagen. Doch dann holte Dutenhofen/Münchholzhausen Tor um Tor auf. In der 54. Minute stellte Tobias Schmidt mit dem Treffer zum 25:25 den Gleichstand her. Zwei Minuten später hieß es nach einem weiteren Schmidt-Treffer und einem Tor von Dennis Agel sogar 27:25 für die Hausherren, ehe die beiden Scharfschützen der Gäste, Leon Dilges und Cedrick Kollmann, in den verbleibenden Minuten noch für den Gleichstand zum 27:27 sorgten. – Tore, Dutenhofen/Münchholzhausen III: Agel (7/4), Wallwaey, Müller (je 5), Wenzel (4), Rompf, Schmidt, Schackow (je 2). – Kleenheim II: Dilges (10/5), Kollmann (10), Weller (4), Schäfer (2), Drubig (1).

HSG Dilltal – TV Wetzlar 35:25 (19:9): – Tore, Dilltal: Pöchmann (9/4), Heer (5), Müller, Friedrichs, Fitzner, Christoph Ulm (je 4), Schmitz (3), Malo, Voss (je 1). – Wetzlar: Johannes Schetzkens (9), Michael Schetzkens (6/2), Petschel (4), Breser (3), Schmidt, Hofmann, Menger (je 1).


Giessener-Allgemeine

 

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