8. Spieltag Männer BOL 2017/2018

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III – TuS Vollnkirchen 28:18 (13:9):
Ein unerwartet deutlicher Sieg für die »Dritte« der HSG. Den Grundstein für den Erfolg legte »die gute 3:2:1-Abwehr«, wie Trainer Torben Wegner ausführte. »Und so sind wir immer wieder zu Gegenstößen gekommen und haben sechs, sieben Tore durch Tempogegenstöße erzielt.« Dagegen war sein Kollege aufseiten der Vollnkirchener nicht ganz so zufrieden. »Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und waren von Anfang an nicht da«, stellte Fabian Friedrich fest. Nach einer Viertelstunde stand es 6:5 für die Hausherren, die danach ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten und durch einen Treffer von Tobias Schmidt (24.) mit 11:6 vorne lagen. Bis zur Pause reduzierte Vollnkirchen den Rückstand um einen Treffer, doch nach Wiederbeginn lag Dutenhofen/Münchholzhausen III schnell mit 17:11 (40.) vorne. Zwischen der 50. und 55. Minute zog die HSG von 21:15 sogar auf 26:15 davon und konnte sich am Ende über den dritten Saisonerfolg freuen. In dieser Partie schaffte es der TuS Vollnkirchen zu selten, die gegnerische Deckung zu überwinden. Mit neun Toren pro Halbzeit sind in dieser Klasse kaum Spiele zu gewinnen.

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Agel (8/1), Schmidt (6), Wallwaey (5), Grumbach (3/2), Müller (2/1), Unger (2), Kaiser (1/1), Wenzel (1). – Tore Vollnkirchen: Planer (5), Droß (3), Friedrich (2/1), Hanika, Blücher, Repp, Berghorn (je 2).

 

Heuchelheim gewinnt Verfolgerduell

Handball  Bezirksoberliga Männer


Gut erholt von ihrer ersten Saisonniederlagen zeigten sich in der Handball-Bezirksoberliga die TSF Heuchelheim, die im Verfolgerduell die HSG Hungen/Lich mit 31:22 distanzieren konnten. Dabei hatte Heuchelheim gegen den geschwächten Gast aber einigen Widerstand zu brechen, ehe in der Schlussphase der deutliche Sieg herausgeworfen wurde. Damit bleiben die TSF zwei Punkte hinter dem Tabellenführer TG Friedberg, der bereits am Freitagabend im Wetterau-Derby die HSG Mörlen mit 37:33 bezwungen hatte. Mit einem 27:23-Erfolg kehrte unterdessen die HSG Lumdatal von ihrem Gastspiel bei der MSG Florstadt/Gettenau zurück und glich damit die eigene Punkte-Bilanz aus. Während die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III im Derby gegen den TuS Vollkirchen zu einem klaren 28:18-Erfolg kam, zog die Reserve der SG Kleenheim mit 20:28 beim TV Wetzlar klar den Kürzeren.

TSF Heuchelheim – HSG Hungen/Lich 31:22 (10:10): »Wir haben das Spiel über die Abwehr mit unserem starken Torhüter Sascha Winter gewonnen«, zeigte sich Heuchelheims Trainer Claus Well mit dem Resultat zufrieden. Die stabile 6:0-Deckung seiner Mannschaft sorgte immer wieder dafür, dass die Gäste aus der Distanz nur selten erfolgreich waren. Allerdings stand die Partie lange Zeit auf des Messers Schneide. Die HSG, die in dieser Partie auf ihre Stammkräfte Marc Stania, Kevin Dannwolf, Niko Martschenke und auch Brian Whisnant verzichten musste, hielt das Spiel bis zwölf Minuten vor dem Ende (19:18 für die TSF) offen, geriet danach aber noch deutlich ins Hintertreffen. »Zum Schluss fehlten uns dann die Körner«, stellte hinterher HSG-Trainer Carsten Schäfer fest, der ansonsten mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. Konnte er auch. Die Heuchelheimer, an deren Deckung sich die Gäste in der Tat relativ häufig die Zähne ausbissen, hatten mit ihrem Spiel mit der gegnerischen 5:1-Deckung aber auch so ihre Probleme. Überhaupt, beide Mannschaften agierten in der Anfangsphase sehr hektisch. Es dauerte bis zur sechsten Minute, ehe der erste Treffer fiel. Abbas Kaplan schloss einen Tempogegenstoß zum 1:0 für die TSF ab. Nun wurden die Aktionen zwingender, beide Seiten nutzten nun ihre Möglichkeiten besser, wobei die Handballer aus Hungen und Lich mehrfach mit zwei Toren vorn lagen, aber den TSF immer wieder Ausgleich gewährten. Nach dem 10:10 zur Pause erwischten die TSF im zweiten Abschnitt den besseren Start (15:12./35.), doch noch ließ sich die HSG nicht abschütteln. Erst in der Schlussphase mussten die Gäste ihrer personellen Situation Tribut zollen und gerieten noch deutlich ins Hintertreffen. Unter dem Strich ein verdienter Sieg für Heuchelheim, doch eine Niederlage in dieser Höhe hatte Hungen/Lich nicht verdient. Tore, Heuchelheim: Bley (8/2), Schmidt (5), Rinn, Björn Hofmann (je 4), Kruse, Kröck, Kaplan (je 3), Weber (1). – Hungen/Lich: Schwellnus (5/1), Menges (5), Kümpel (3/1), Schmied, Macht (je 3), Dell, Metzger, Diehl (je 1).

TV Wetzlar – SG Kleenheim II 28:20 (12:9): Zwar liefen die Gastgeber in den ersten acht Minuten ständig einem Rückstand hinterher, aber spätestens nach dem Treffer des Kleenheimers Oliver Heinz zum 2:4 legten die Wetzlarer ihre Scheu ab und zogen durch Tore von Simon Breser (3), Michael Schetzkens (2), Robin Petschel und Johannes Schetzkens auf 9:4 davon. Die Gäste konnten bis zur Pause den Rückstand auf drei Treffer reduzieren, doch danach hielt der TVW die Kleenheimer weiterhin auf Distanz. »Wir hätten gegen die dezimierten Kleenheimer sogar wesentlich deutlicher gewinnen können«, berichtete TVW-Trainer Peter Rosenkranz, aber seine Mannschaft scheiterte immer wieder an Moritz Schäfer im SGK-Tor. »Er hat bestimmt 15 Paraden gezeigt«, ergänzte der TVW-Coach. Den Kleenheimern standen nur sieben Feldspieler zur Verfügung, zu wenig, um dem TV Wetzlar im weiteren Verlauf Paroli zu bieten. Bis zur 40. Minute (zum 20:13) hatte Wetzlar einen Sieben-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Die Partie war gelaufen, und die SGK schaffte es nicht, noch einmal in Reichweite zu kommen. Trotzdem zeigte sich »Co« Rolf Weckmann – Trainer Micha Wiener war mit dem Oberliga-Team auf Achse – nicht unzufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. »Sie hat eine tolle Moral gezeigt«, erklärte der Co-Trainer angesichts der Personalnot. Bester SGK-Akteur war Leon Dilges, der mit elf Treffern dafür sorgte, dass die Niederlage noch einigermaßen im Rahmen blieb. – Tore, Wetzlar: Johannes Schetzkens (9), Breser (6/4), Baumann (6), Hofmann, Michael Schetzkens (je 3), Petschel (1). – Kleenheim II: Dilges (11/1), Tonhäuser (4), Trenz, Heinz (je 2), Hanika (1).

MSG Florstadt/Gettenau – HSG Lumdatal 23:27 (16:16): Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und lagen nach 180 Sekunden mit 4:0 in Führung. Innerhalb der nächsten dreieinhalb Minuten hatte Lumdatal durch Treffer von Marcel Fey, Lorenz Heß, Jonas Schlapp und Lars Schmidt aber den Gleichstand zum 4:4 hergestellt. Danach entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Partie, in der die Gäste in der 16. Minute durch Lars Schmidt (Spielstand: 10:11) erstmals in Führung lagen. Fünf Minuten nach Wiederbeginn hieß es 18:18. Durch zwei Tore von Tim Marondel (41., 43.) führte die HSG danach mit 20:18 und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Zwar ließ sich die MSG zunächst nicht abschütteln, ehe die Gäste in der Schlussphase den Vorsprung doch ausbauten. Durch Christian Herzberger hieß es in der 50. Minute 23:20 für die HSG. Nach der 54. Minute zogen die Lumdataler von 24:22 auf 27:22 (59.) davon und hatten damit die Entscheidung herbeigeführt. Wie HSG-Trainer Clemens Bukschat berichtete, habe sich die Umstellung von einer 6:0-Deckung auf eine offensivere Variante ausgezahlt. »Meine Mannschaft hat sich gegen die robusten Florstädter rangekämpft«, ergänzte der Coach. Trotz »kleinerer technischer Fehler« hat sich dann die HSG Lumdatal in der entscheidenden Phase durchgesetzt.

Tore Florstadt/Gettenau: Wagner (7), Lehr (5/1), zur Heiden (4), Sacks, Wenisch, Stübing (je 2), Potschka (1). – Tore Lumdatal: Heß (6/1), Marondel (5), Schmidt, Herzberger (je 4), Kuhnhenne (3), Jonas Schlapp, Fey (je 2), Henke (1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III – TuS Vollnkirchen 28:18 (13:9): Ein unerwartet deutlicher Sieg für die »Dritte« der HSG. Den Grundstein für den Erfolg legte »die gute 3:2:1-Abwehr«, wie Trainer Torben Wegner ausführte. »Und so sind wir immer wieder zu Gegenstößen gekommen und haben sechs, sieben Tore durch Tempogegenstöße erzielt.« Dagegen war sein Kollege aufseiten der Vollnkirchener nicht ganz so zufrieden. »Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und waren von Anfang an nicht da«, stellte Fabian Friedrich fest. Nach einer Viertelstunde stand es 6:5 für die Hausherren, die danach ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten und durch einen Treffer von Tobias Schmidt (24.) mit 11:6 vorne lagen. Bis zur Pause reduzierte Vollnkirchen den Rückstand um einen Treffer, doch nach Wiederbeginn lag Dutenhofen/Münchholzhausen III schnell mit 17:11 (40.) vorne. Zwischen der 50. und 55. Minute zog die HSG von 21:15 sogar auf 26:15 davon und konnte sich am Ende über den dritten Saisonerfolg freuen. In dieser Partie schaffte es der TuS Vollnkirchen zu selten, die gegnerische Deckung zu überwinden. Mit neun Toren pro Halbzeit sind in dieser Klasse kaum Spiele zu gewinnen.

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Agel (8/1), Schmidt (6), Wallwaey (5), Grumbach (3/2), Müller (2/1), Unger (2), Kaiser (1/1), Wenzel (1). – Tore Vollnkirchen: Planer (5), Droß (3), Friedrich (2/1), Hanika, Blücher, Repp, Berghorn (je 2).

HSG Dilltal – HSG Pohlheim II 32:21 (15:9): »Wir hatten nach der Niederlage in Vollnkirchen etwas gut zumachen, und ich glaube, das ist uns gelungen«, meinte nach dem Spiel Dilltals Trainer Peter Küster. »Dass wir heimstark sind, ist ja bekannt. Wir sind schnell mit sieben Toren in Führung gegangen«, freute sich der Coach und darüber, dass dieser Vorsprung im weiteren Verlauf nicht in Gefahr geriet. Sein Kollege aufseiten der Pohlheimer, Christian Schäfer, hat zwar eine andere Betrachtungsweise, stimmte dem Trainer der Gastgeber aber inhaltlich zu: »Wir haben in der ersten Viertelstunde zu viele Fehler gemacht und kaum Tore geworfen, und die haben uns am Ende gefehlt.« Nach dem 3:2 in der siebten Minute zogen die Hausherren bis zur 13. Minute auf 7:2 davon und ließen die Pohlheimer bis zum Ende nicht mehr herankommen. Nach dem 15:6 in der 25. Minute gelangen dem Gästespieler Jonas Wiedemann bis zur Pause zwar drei Treffer hintereinander, doch nach Wiederbeginn rückte Dilltal die Verhältnisse wieder zurecht. Dirk Pöchmann, auch am Sonntagabend ein sicherer Strafwurfschütze, erzielte in der 40. Minute das 20:13, zehn Minuten später erzielte derselbe Dilltaler wieder per Strafwurf das 26:16. Und auch den Schlusspunkt setzte Dirk Pöchmann – natürlich per Siebenmeter.

Tore Dilltal: Pöchmann (7/6), Müller (5), Christoph Ulm, Schmitz (je 4), Mehl, Weiß (je 3), Friederichs, Heer (je 2), Fitzner, Kohlmei (je 1). – Tore Pohlheim II: Sahin (8/4), Schüler, Wiedemann (je 3), Erb, Dönicke (je 2), Koppermann, Schmandt, Kreß (je 1).

TG Friedberg – HSG Mörlen 37:33 (21:17): Tore Friedberg: Avemann (11/8), Petrosanec (10), Zinnel (5), Schmidt, Pozgai (je 4), Ploner (2), Mahr (1). – Tore Mörlen: Boller (7/1), Sebastian Dietz (7), Schepp (6/1), Bernhard Dietz, Daniel Birkenstock (je 4), Schmidt, Löwe (je 2), Dönges (1).

HSG Wettertal - TSV Kirchhain 23:24 (12:10): Tore Wettertal: Boller (8), Yannick Kreuzer (4), Bergmann (3/2), Wießner (3), Tobias Kreuzer, Brückel (2), Mengel (1). – Tore Kirchhain: Funck (11/5), Blattner (4), Seifart (3), Frische, Debellemaniere, Janik (je 2).


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