6. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TG Friedberg - TUS Vollnkirchen 33:25 (14:12)

"In der ersten Halbzeit haben wir den Friedbergern das Leben schwer gemacht", berichtete TuS-Trainer Fabian Friedrich, doch das reichte nicht, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. 8:6 führte Vollnkirchen nach 14 Minuten, doch mit sechs Treffern in Folge drehten die Friedberger das Spiel und lagen nach 24 Minuten mit 12:8 vorn. In der zweiten Halbzeit fanden die Friedberger immer Lösungen gegen die Gästedeckung. "Zum Schluss sind wir richtig ins Schwimmen geraten", räumte Friedrich ein. - Tore Friedberg: Avemann (9/4), Petronasec (6), Ploner (5), Zinnel (4), Jonscher, Vellenzer, Pozgai (je 3); - Vollnkirchen: Berghorn (5), Schindowski (4/4), Hanika, Planer (je 4), Friedrich (3), Blücher, Ruppert (je 2), Repp (1).
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TG Friedberg bleibt verlustpunktfrei

Die TG Friedberg hat ihre Siesgesserie in der Handball-Bezirksoberliga fortgesetzt. Der TuS Vollnkirchen wurde mit 33:25 besiegt.

Das war eine klare Angelegenheit. In der Handball-Bezirksoberliga hat die TG Friedberg im Heimspiel gegen den TuS Vollnkirchen einen 33:25 (14:12)-Erfolg gefeiert und bleibt damit verlustpunktfrei. Was auf den ersten Blick nach einem Spaziergang für die Kreisstädter aussehen mag, entpuppt sich bei genauem Studium des Spielprotokolls als harte Arbeit; zumindest was die erste Halbzeit anbelangt.

Die TG kam schwer ins Spiel und wurde von dem TuS kalt erwischt. »Vollnkirchen hat dabei von unseren Konzentrationsschwächen profitiert und die Sache bis Mitte der ersten Halbzeit richtig gut gemacht«, zollt Friedbergs Thomas Keck, der den erkrankten Trainer Sven Daxer erneut auf der Bank vertrat, den Gästen Lob. Bis zur eigenen 8:6-Führung (14.) gingen die Gäste das Spiel rotzfrech an und überraschten den Favoriten. Mit fortschreitender Spieldauer steigerte Friedberg seine Leistung und bekam Zugriff auf Spiel und Gegner. Mit einem 6:0-Lauf (Petrosanec 3, Avemann, Zinnel und Ploner) drehte die TG das Spiel und gab mit einer eigenen 12:8-Führung die Richtung für den Rest der Partie an.

Kleinere Friedberger Unzulässigkeiten ließen Vollnkirchen bis zum Wechsel zwar noch einmal auf zwei Tore heran kommen, aber nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel der Hausherren richtig Fahrt auf. Jörn Mahr sorgte dafür, dass seine Abwehr den gegnerischen Angreifern viel von ihrer Torgefahr nahm.

Mit einer stabileren Deckung vor sich, zeigte auch Torwart Radu Balasz wieder, was ihn zu einem der stärksten Torhüter der Liga macht. Im Angriff überzeugte Andre Avemann mit einer gekonnten Spielführung und setzte immer wieder seine Nebenleute gekonnt in Szene. Speziell Benedikt Ploner und Dario Pozgai profitierten davon und erzielten etliche sehenswerte Tore.

Der TG-Sieg geriet während der zweiten Halbzeit zu keiner Phase in Gefahr. Nachdem beim 29:19 (Jonscher/54.) die Zehn-Tore-Marke geknackt war, nahmen die Gastgeber den Fuß etwas vom Gaspedal und erlaubten Vollnkirchen eine Ergebniskorrektur.

»Wir sind erfreut über den Sieg und die gezeigte Leistung der zweiten Halbzeit. Alles ist gut. Es war wieder ein Schritt nach vorne«, befand Keck und monierte lediglich, dass die teilweise noch vorhandenen Schwächephasen während des Spiels Ansatz für die nächsten Trainingseinheiten sein werden.

TG Friedberg: Balasz, Biaesch; Zinnel (4), Ploner (5), Jonscher (3), Schmidt, Mahr, Reeb, Petrosanec (6), Vellenzer (3), Avemann (9/4), Pozgai (3).

TuS Vollnkirchen: Müller, Syring; Hanika (4), Friedrich (3), Blücher (2), Droß, Ruppert (2), Planer (4), Schindowski (4), Repp (1), Stöhr, Berghorn (5), Ohly.

Steno: Schiedsrichter: Becker/Boele (Heuchelheim/Linden). - Siebenmeter: 4/4 – 4/4. - Strafzeiten: 4 Min. – 6 Min. - Zuschauer: 150.

aus Wetterauer Zeitung

 

Spitzenduo weiter Kopf an Kopf

BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER TG Friedberg und TSF Heuchelheim gewinnen / HSG Hungen/Lich siegt in Oberkleen

 

GIESSEN - (hse). Die TSF Heuchelheim und die TG Friedberg ziehen an der Tabellenspitze der Handball-Bezirksoberliga ihre Kreise und haben sich bereits mit vier Punkten von der Konkurrenz abgesetzt. Beide kamen am sechsten Spieltag zu ihren sechsten Sieg. So gewannen die TSF gegen die HSG Pohlheim II mit 32:22 und haben wie die Friedberger, die gegen den TuS Vollnkirchen mit 33:25 siegreich blieben, 12:0 Punkte auf dem Konto.

TSF Heuchelheim - HSG Pohlheim II 32:22 (16:9): Christian Schäfer, bei den Pohlheimern als Coach und als Spieler im Einsatz war, räumte ein, dass die Heuchelheimer eine Nummer zu groß für die HSG-Zweite waren. Gegen die "aggressive Heuchelheimer Deckung" habe sich seine Mannschaft nicht durchsetzen können und im Angriff oft unvorbereitet abgeschlossen. Claus Well, der Trainer des Tabellenführers, hatte dagegen allen Grund, mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden zu sein. Die TSF führten nach 15 Minuten bereits mit 10:5, 15:7 hießen es nach 26 Minuten. Die TSF schienen einem Kantersieg entgegenzusteuern. 17:9 lautete der Spielstand in der 31. Minute, ehe die Pohlheimer vor allem dank ihres elffachen Torschützen Johannes Kreß Tor um Tor aufholten. 20:15 lautete der Spielstand nach 42 Minuten. Erst in den letzten zwölf Minuten nahm das Spiel der TSF wieder Fahrt auf. 24:18 lautete der Spielstand in der 49. Minute. - Tore Heuchelheim: Los Santos (7), B. Hofmann, Kruse (je 4), Kröck, Weber, N. Hoffmann (je 3), Schmidt, Koch (je 2), Billek (1/1), Bley, Rinn, Kaplan (je 1); - Pohlheim: Kreß (11/2), Schmandt (3), Erb, Schäfer (je 2), Schöbe, Trotz, Dönicke, Koppermann (je 1).

SG Keenheim II - HSG Hungen/Lich 27:33 (16:14): "Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft", konstatierte Kleenheims Trainer Micha Wiener, der mit ansehen musste, wie der knappe Pausenvorsprung nach Wiederbeginn schnell aufgebraucht war. Carsten Schäfer, sein Kollege bei den Gästen, sah die Partie ähnlich. "In der ersten Halbzeit haben wir keinen Abpraller abfangen können, in der zweiten Hälfte haben wir alle vier Abpraller in die Hände bekommen." Im zweiten Abschnitt lief außerdem HSG-Torhüter Maximilan Krieg zu großer Form aufgelaufen, vor dem eine sattelfeste Deckung stand. Kleenheim übernahm nach neun Minuten die Führung (4:3). Der Vorsprung wurde zeitweise auf vier Treffer ausgebaut (16:12). Der zweite Durchgang war ein Spiegelbild des ersten, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Nun dominierte der Gast. Er hatte bis zur 37. Minute ausgeglichen (18:18), lag vier Minuten später mit drei Treffern in Führung (21:18) und spielte im weiteren Verlauf seine Überlegenheit gekonnt aus. - Tore Kleenheim: Faatz (10), Dilges (9/4), Herbel (3), Henze, Tonhäuser (je 2), Marwald (1); - Hungen/Lich: Kümpel (7/4), Metzger (7), Menges, Dell (je 5), Schwellnus (4), Schmied, Macht (je 2), Mager (1).

HSG Dilltal - HSG Lumdatal 35:22 (17:11): Wenig erbaut über den Spielverlauf und das Resultat zeigte sich Lumdatals Trainer Clemens Bukschat: "Wenn wir mit drei angeschlagenen Spielern in die Partie gehen, die sich auf das Spielfeld gequält haben, haben wir keine Chance." Nach zwölf Minuten lagen die Dilltaler mit 8:3 vorn. Auf der anderen Seite bissen sich die Gäste an der gegnerischen 6:0-Deckung mit einem starken Torhüter Nico Rußmann dahinter immer wieder die Zähne aus. Beim 17:11 zur Pause war die Richtung vorgegeben. Auch der zweite Durchgang brachte keine Besserung für die Schützlinge von Bukschat. Die kampfstarken Gastgeber verwalteten nicht nur den Vorsprung, sondern bauten diesen ständig zum 35:22-Endstand aus. - Tore Dilltal: Müller (7), Schmitz (5), Mehl, Heer, C. Ulm (je 4), Pöchmann (3/2), S. Ulm (3), Weiß, Kohlmei (je 2), Ditzner (1); - Lumdatal: J. Schlapp (5/2), Heß (5), D. Schlapp, Kuhnhenne (je 3), Ziegler (2), Gilbert, Schmidt, Herzberger, Fey (je 1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III - HSG Wettertal 28:23 (16:12): Trainer Torben Wegner zeigte sich rundum zufrieden mit dem Resultat, obwohl die Gäste dem Aufsteiger zusetzten. So bereitete Wettertals Kreisläufer Pascal Wießner den Gastgebern einiges Kopfzerbrechen. "Wir haben deswegen die Deckung von 3:2:1 auf 6:0 umgestellt", berichtete Wegner - das zahlte sich aus. Nach 14 Minuten hieß es noch 6:7, dann drehten die Hausherren auf und wandelten durch Treffer von Luis Kaiser, Dennis Agel und Lukas Wallwaey das Resultat auf 9:7. Im zweiten Durchgang schafften es die Wetterauer nicht, den Rückstand zu verringern. Durch Tore von Daniel Müller und Dennis Agel zog Dutenhofen/ Münchholzhausen auf 24:19 (45.) davon und hielt Wettertal in der verbleibenden Viertelstunde auf Distanz. - Tore Duten./Münch.: Wallwaey (7), Kaiser, Müller (je 5/2), Unger (4), Agel (3), Kinzenbach (2), Rompf (1), Grumbach (1)- Wettertal: Boller (6), Metzger (4/1), Brückel (4/3), Wießner (3), Y. Kreuzer (2), T. Kreuzer, Wagner, Großmann (je 1).

TG Friedberg - TuS Vollnkirchen: 33:25 (14:12): "In der ersten Halbzeit haben wir den Friedbergern das Leben schwer gemacht", berichtete TuS-Trainer Fabian Friedrich, doch das reichte nicht, um mit einer Führung in die Pause zu gehen. 8:6 führte Vollnkirchen nach 14 Minuten, doch mit sechs Treffern in Folge drehten die Friedberger das Spiel und lagen nach 24 Minuten mit 12:8 vorn. In der zweiten Halbzeit fanden die Friedberger immer Lösungen gegen die Gästedeckung. "Zum Schluss sind wir richtig ins Schwimmen geraten", räumte Friedrich ein. - Tore Friedberg: Avemann (9/4), Petronasec (6), Ploner (5), Zinnel (4), Jonscher, Vellenzer, Pozgai (je 3); - Vollnkirchen: Berghorn (5), Schindowski (4/4), Hanika, Planer (je 4), Friedrich (3), Blücher, Ruppert (je 2), Repp (1).

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TSV Kirchhain - HSG Florstadt/Gettenau 30:32 (14:13) - Tore Kirchhain: Funck (10/3), Blattner (8), Seifart (5), Frische (3), Debellemaniere (2), Mei, Grothe (je 1); - Florstadt: Lehr (7/1), Wagner, zur Heiden (je 7), Wenisch (6/1), Lux (2), Glaub, Starck, Potschka (je 1).

TV Wetzlar - HSG Mörlen 33:36 (17:20) - Tore Wetzlar: Baumann (8), Breitfelder (6/3), Menger, J. Schetzkens (je 4), Petschel, M. Schetzkens, Breining (je 3), Breser, F. Schmidt (je 1); - Mörlen: Schepp (12/6), Löwe (8), Bischof (7/1), M. Breitenfelder (5), Möbs (2), Birkenstock (1).

 

aus: Giessener Anzeiger

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