5. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen – TSF Heuchelheim 26:33 (12:15):
»Der Sieg der Heuchelheimer ist absolut verdient«, berichtete TuS-Trainer Fabian Friedrich. Zunächst aber hielten seine Vollnkirchener weitgehend mit und lagen beim 8:10 (21.) noch in Schlagdistanz. Doch da sich seine Mannschaft »drei, vier Nachlässigkeiten« erlaubte, bauten die TSF im weiteren Verlauf ihren Vorsprung aus. Nach dem Pausen-15:12 für die Gäste kam Vollnkirchen auf 13:15 heran (31.), aber danach setzten die TSF die Akzente. Björn Hofmann, zweimal per Strafwurf Daniel Bley, der insgesamt neun Treffer erzielte und alle sechs den Gästen zugesprochenen Siebenmeter verwandelte, Sascha Hofmann und erneut Daniel Bley warfen bis zur 35. Minute die TSF vorentscheidend mit 20:14 in Front. »Unsere Schützen Björn Hofmann und Marlon Los Santos konnte Vollnkirchen nicht verteidigen«, freute sich Heuchelheims Trainer Claus Well, der auch seinen beiden Torhütern Sascha Winter und Erik Schlesinger ein großes Lob zollte. In den verbleibenden 25 Minuten sahen sich die Gastgeber außerstande, den Heuchelheimer Angriffsschwung zu stoppen. – Tore, Vollnkirchen: Repp, Planer (je 5), Schindowski (4/3), Hanika (4), David Friedrich (2), Blücher, Stöhr, Ruppert, Berghorn, Rühl, Ohly (je 1). – Heuchelheim: Bley (9/6), Los Santos (7), Björn Hofmann (5), Kaplan, Kruse (je 3), Billek, Schmidt (je 2), Weber, Sascha Hofmann (je 1)..

 

 

2. Niederlage für den TUS

BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER


Da sind es nur noch zwei: In der Handball-Bezirksoberliga musste die SG Kleenheim II nach der unerwartet deutlichen 25:33-Niederlage bei der HSG Mörlen ihren Platz in der unmittelbaren Spitzengruppe räumen. Dieser gehören nur noch die beiden verlustpunktfreien Mannschaften TSF Heuchelheim und TG Friedberg an. Die Heuchelheimer gewannen bei TuS Vollnkirchen mit 33:26 und die Wetterauer bei der HSG Lumdatal mit 29:25. Hinter den beiden Führenden und Kleenheim II, der Verfolger Nummer eins, hat sich ein aus drei Mannschaften bestehendes Verfolgerfeld gebildet, dem neben der HSG Dilltal (29:21-Sieger bei der HSG Wettertal) und Mörlen auch die HSG Hungen/Lich angehört, die den TSV Kirchhain mit 28:27 bezwang.

HSG Lumdatal – TG Friedberg 25:29 (10:15): »Friedberg war einfach besser«, musste HSG-Trainer Clemens Bukschat eingestehen. Doch hat es die HSG dem Titelanwärter nicht sonderlich schwer gemacht. »Wir haben die Friedberger Andre Avemann und Marco Zinnel nicht in den Griff bekommen«, ergänzte der Coach. Die beide Spielgestalter der TG brachten es zusammen auf 13 Tore, weitere sieben Treffer zum Friedberger Erfolg steuerte Elvin Petrosanec bei. Dabei lief es zunächst recht gut für die HSG, die ein 4:1 vorlegte (7.). Doch bis zur zehnten Minute glichen die Gäste aus und bauten nach dem Führungstreffer den Vorsprung immer weiter aus. 12:7 für die TG hieß es nach 24 Minuten. Zur Pause lagen die Hausherren ebenfalls mit fünf Treffern im Rückstand. »Wir haben viele einfache Fehler gemacht«, berichtete Bukschat. Im zweiten Abschnitt lief es besser für Lumdatal. In der 46. Minute war beim 19:20 sogar der Anschluss hergestellt, 21:22 hieß es in der 50. Minute, es schien sich eine spannende Schlussphase anzubahnen, doch schnell hatten die Gäste wieder einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen und lagen vier Minuten vor dem Ende mit 28:23 vorn. – Tore, Lumdatal: Heß (5/4), Kuhnhenne, Lindenthal (je 4), Schlapp (3/1), Ziegler (3), Fey (2), Schmidt, Herzberger, Marondel, Stein (1). – Friedberg: Petronasec (7), Avemann (7/3), Zinnel (6), Ploner (5), Durchdewald, Pozgai (je 2).

TuS Vollnkirchen – TSF Heuchelheim 26:33 (12:15): »Der Sieg der Heuchelheimer ist absolut verdient«, berichtete TuS-Trainer Fabian Friedrich. Zunächst aber hielten seine Vollnkirchener weitgehend mit und lagen beim 8:10 (21.) noch in Schlagdistanz. Doch da sich seine Mannschaft »drei, vier Nachlässigkeiten« erlaubte, bauten die TSF im weiteren Verlauf ihren Vorsprung aus. Nach dem Pausen-15:12 für die Gäste kam Vollnkirchen auf 13:15 heran (31.), aber danach setzten die TSF die Akzente. Björn Hofmann, zweimal per Strafwurf Daniel Bley, der insgesamt neun Treffer erzielte und alle sechs den Gästen zugesprochenen Siebenmeter verwandelte, Sascha Hofmann und erneut Daniel Bley warfen bis zur 35. Minute die TSF vorentscheidend mit 20:14 in Front. »Unsere Schützen Björn Hofmann und Marlon Los Santos konnte Vollnkirchen nicht verteidigen«, freute sich Heuchelheims Trainer Claus Well, der auch seinen beiden Torhütern Sascha Winter und Erik Schlesinger ein großes Lob zollte. In den verbleibenden 25 Minuten sahen sich die Gastgeber außerstande, den Heuchelheimer Angriffsschwung zu stoppen. – Tore, Vollnkirchen: Repp, Planer (je 5), Schindowski (4/3), Hanika (4), David Friedrich (2), Blücher, Stöhr, Ruppert, Berghorn, Rühl, Ohly (je 1). – Heuchelheim: Bley (9/6), Los Santos (7), Björn Hofmann (5), Kaplan, Kruse (je 3), Billek, Schmidt (je 2), Weber, Sascha Hofmann (je 1).

HSG Hungen/Lich – TSV Kirchhain 28:27 (15:13): Unter dem Strich ein etwas glücklicher Sieg, musste HSG-Trainer Carsten Schäfer einräumen. »Wir haben in diesem Monat nur dezimiert trainiert«, berichtete der Coach, der in dieser Partie und sicherlich auch in den kommenden Begegnungen auf Kevin Dannwolf (Rippenbruch) verzichten muss(te). Im ersten Abschnitt verlief die Partie gegen Kirchhain weitgehend ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber leicht absetzten und zur Pause mit zwei Treffern Differenz vorn lagen. »Wir haben ein besseres Halbzeitergebnis verpasst«, berichtete Schäfer, »so haben wir fünf, sechs Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren.« Nach der Pause wurden die Kirchhainer stärker; dem TSV gelang ein 7:1-Lauf, und plötzlich lagen die Hausherren mit 16:20 (41.) im Hintertreffen. Danach kämpfte sich die HSG wieder heran und hatte beim 22:22 (49.) den Gleichstand hergestellt. Fünf Minuten vor dem Ende führten die Kirchhainer 26:25, doch durch Treffer von Marvin Menges, Luca Macht und Alexander Schwellnus drehte Hungen/Lich den Spieß um und lag eine Minute vor Spielende mit 28:26 vorn. Zwar brachte Benedikt Blattner den TSV sieben Sekunden vor Schluss auf 27:28 heran, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. – Tore, Hungen/Lich: Menges, Schwellnus (je 5), Dell, Anhäuser, Diehl, Whisnant (je 3), Macht, Metzger (je 2), Kümpel (1/1), Schmied (1). – Kirchhain: Funck (10/5), Blattner (5), Zickert, Debellemaniere, Seifart (je 3), Janik (2), Grothe (1).

HSG Pohlheim II – TV Wetzlar 28:32 (14:14): »Wir haben im gesamten Spiel zu viele Fehler gemacht, zu viele Zweikämpfe und auch das Torhüterduell verloren«, stellte hinterher Pohlheims Trainer Jan Wüst fest. Dabei sah es lange nicht nach einem Sieg der Gäste aus. Im ersten Abschnitt hatten die Pohlheimer zunächst leichte Vorteile, lagen auch mehrfach mit mehreren Toren in Führung, doch die Wetzlarer hielten dagegen und erreichten immer wieder den Gleichstand. Nach dem 14:14 zur Pause wurde der TVW immer stärker. 24:20 hieß es gegen Mitte des zweiten Durchgangs. »Wir haben Spielmacher Christian Schäfer an die kurze Leine genommen und damit das Spiel der Pohlheimer zerstört«, nannte Wetzlars Trainer Peter Rosenkranz einen Schachzug seiner Mannschaft. Schäfer brachte es aber immerhin noch auf sieben Treffer, erfolgreicher war bei den Hausherren noch Johannes Kreß mit elf Toren. In der Schlussphase hielt der TVW die Pohlheimer ständig auf Distanz und konnten sich am Ende über den ersten Auswärtssieg freuen. Der Erfolg war hochverdient, wie auch Wüst einräumte: »Wetzlar war die vier Tore besser.« – Tore, Pohlheim II: Kreß (11/3), Schäfer (7), Koppermann, Schmandt, Trotz (je 2), Erb, Wiedemann, Schöbe, Dönecke (je 1). – Wetzlar: Breser (12/7), Baumann (8), Breitfelder (4), Baumann, Michael Schetzkens (je 3), Breining (2).

HSG Mörlen – SG Kleenheim II 33:25 (16:15): Kleenheims Trainer Micha Wiener musste mehrere Stammkräfte ersetzen. Das machte sich vor allem im zweiten Durchgang bemerkbar. Nach dem knappen Rückstand zur Pause geriet die SGK nach dem Seitenwechsel dann immer deutlicher ins Hintertreffen. »Benedikt Evenius und Alexander Faatz haben ihr erste Spiel bestritten«, berichtete Wiener, der mit dem Auftritt seiner Schützlinge im ersten Durchgang aber zufrieden sein konnte. In diesem Abschnitt waren die Gäste noch gleichwertig, doch im zweiten Durchgang passte nicht mehr viel zusammen. Außerdem lief Mörlens Torwart Tobias Kassebaum zu großer Form auf und war damit Ausgangspunkt zahlreicher einfacher Kontertore. Da Kleenheim zwar ein gewohnt schnelles Spiel ablieferte, die Angreifer aber oft zu dicht an der Mörler Deckung agierten, unterliefen dem Favoriten zu viele »Stockfehler«, die ebenfalls in Kontertoren mündeten. Bis zur 39. Minute (Spielstand: 21:20) konnten die Gäste noch hoffen, wobei Philipp Schäfer durch zwei Tore innerhalb einer Minute den Anschluss hergestellt hatte, doch dann zogen die Mörler unaufhaltsam davon. 25:20 hieß es nach 44 Minuten. In den letzten zehn Minuten drehten die Wetterauer noch einmal richtig auf und bauten ihren Vorsprung aus. – Tore, HSG Mörlen: Bischof (6/1), Boller (4/2), Schepp (4/1), Breitenfelder, Löwe, Dönges (je 4), Johannes Möbs (3), Bernhard Dietz, Frey, Christian Birkenstock, Sebastian Dietz (je 1). – Kleenheim II: Henze, Philipp Schäfer (je 5), Faatz, Herbel (je 4), Dilges (3/1), Barbaric, Brandenburger, Zimmer, Evenius (je 1).

MSG Florstadt/Gettenau – HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III 23:23 (14:13): »Kompliment an die Mannschaft«, freute sich Torben Wegner über den Einsatzwillen seiner Spieler. Die »Dritte« der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen hatte vor der Partie in Echzell drei Ausfälle zu beklagen, zeigte sich aber gewohnt engagiert. Dabei lagen die Gäste nach 50 Minuten bereits mit drei Treffern vorn, konnten diesen Vorsprung aber nicht ins Ziel retten. Ärgerlich dabei, dass der HSG in doppelter Überzahl kein Treffer gelang. Ansonsten zog sich Dutenhofen/Münchholzhausen angesichts bestehender Personalprobleme achtbar aus der Affäre; mit etwas Glück hätten es auch zwei Punkte in der Wetterau sein können. »Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, nach dem Spiel muss sich sagen: Wir haben einen Punkt verschenkt«, stellte der Trainer fest. Allerdings stand ihm in Echzell nur ein Auswechselspieler zur Verfügung. Die Mannschaft war in der Schlussphase regelrecht platt. – Die Spielstatistik und ein detaillierter Spielverlauf wurden für diese Begegnung wegen technischer Probleme mit dem elektronischen Spielbericht nicht geliefert. Ein handgeschriebenes Protokoll war nicht angefertigt worden.

aus Gießener Allgemeine
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