3. Spieltag Männer BOL 2017/2018

TuS Vollnkirchen – SG Kleenheim II 19:25 (10:13)
»Wir hatten zu viele Fehlwürfe, das würde für zwei Spiele reichen«, ärgerte sich Vollnkirchens Trainer Fabian Friedrich über die Niederlage seiner Mannschaft im Derby. Die Deckungsleistung war in Ordnung, aber »wir waren zu schlecht im Abschluss«. Friedrich musste aber auch eingestehen, dass die Kleenheimer mit Moritz Schäfer einen ausgezeichneten Schlussmann zwischen den Pfosten hatten. Bis zur siebten Minute verlief die Partie in Volpertshausen ausgeglichen (4:4), dann zogen die von Rolf Weckmann betreuten Gäste durch je zwei Treffer von Sebastian Henze und Philipp Trenz auf 8:4 (16.) davon. Doch die Hausherren kamen durch Tore von je zwei Tore von Joshua Planer und Lars Schindowski sowie einen Treffer von Daniel Hanika zum 9:9-Gleichstand (23.). Bis zur Pause warfen die Gäste aber wieder eine Drei-Tore-Führung heraus und gaben diese im weiteren Verlauf der Partie nicht mehr ab. SG-Trainer Rolf Weckmann vergab ein Riesenlob an seine Mannschaft, attestierte dem Nachwuchsspieler Matteo Barbaric sowie dem »zurückgeholten« Marvin Drubig sehr gute Leistungen und freute sich darüber, dass die Mannschaft im Zuge des Neuaufbaus bereits so gute Fortschritte gemacht hat. Nicht unerwähnt lassen wollte Weckmann, dass Leon Dilges, der nicht gerade über ein Gardemaß verfügt, auf der Position Rückraum Mitte »ein tolles Spiel« mit vier Toren und vier verwandelten Siebenmetern gemacht hatte.
Tore Vollnkirchen: Planer, Schindowski (je 6), Daniel Hanika, Berghorn (je 3), Rühl (1). – Kleenheim II: Dilges (8/4), Schäfer, Herbel (je 4), Henze (3), Trenz, Barbaric (je 2), Leander Hanika, Marwald (je 1).

 

 

SG Kleenheim II zieht nach

BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER

Die drei führenden Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga gaben sich auch am dritten Spieltag keine Blöße. Nachdem sich Tabellenführer TSF Heuchelheim am Freitagabend bei der HSG Wettertal knapp mit 24:23 durchgesetzt hatte, zogen die Konkurrenten nach. Die TG Friedberg gewann das Wetterau-Derby bei der MSG Florstadt/Gettenau mit 27:25 und hat wie Heuchelheim und die SG Kleenheim II, die das Nachbarschaftsduell bei TuS Vollnkirchen mit 25:19 für sich entschied, 6:0 Punkte auf dem Konto. In Lauerstellung befindet sich die HSG Lumdatal, die den TV Wetzlar mit 31:22 distanzierte. Im Sportkreis-Derby unterlag die HSG Hungen/Lich am Sonntagabend zum Abschluss des Spieltags der HSG Pohlheim II mit 30:31.

TuS Vollnkirchen – SG Kleenheim II 19:25 (10:13): »Wir hatten zu viele Fehlwürfe, das würde für zwei Spiele reichen«, ärgerte sich Vollnkirchens Trainer Fabian Friedrich über die Niederlage seiner Mannschaft im Derby. Die Deckungsleistung war in Ordnung, aber »wir waren zu schlecht im Abschluss«. Friedrich musste aber auch eingestehen, dass die Kleenheimer mit Moritz Schäfer einen ausgezeichneten Schlussmann zwischen den Pfosten hatten. Bis zur siebten Minute verlief die Partie in Volpertshausen ausgeglichen (4:4), dann zogen die von Rolf Weckmann betreuten Gäste durch je zwei Treffer von Sebastian Henze und Philipp Trenz auf 8:4 (16.) davon. Doch die Hausherren kamen durch Tore von je zwei Tore von Joshua Planer und Lars Schindowski sowie einen Treffer von Daniel Hanika zum 9:9-Gleichstand (23.). Bis zur Pause warfen die Gäste aber wieder eine Drei-Tore-Führung heraus und gaben diese im weiteren Verlauf der Partie nicht mehr ab. SG-Trainer Rolf Weckmann vergab ein Riesenlob an seine Mannschaft, attestierte dem Nachwuchsspieler Matteo Barbaric sowie dem »zurückgeholten« Marvin Drubig sehr gute Leistungen und freute sich darüber, dass die Mannschaft im Zuge des Neuaufbaus bereits so gute Fortschritte gemacht hat. Nicht unerwähnt lassen wollte Weckmann, dass Leon Dilges, der nicht gerade über ein Gardemaß verfügt, auf der Position Rückraum Mitte »ein tolles Spiel« mit vier Toren und vier verwandelten Siebenmetern gemacht hatte.

Tore Vollnkirchen: Planer, Schindowski (je 6), Daniel Hanika, Berghorn (je 3), Rühl (1). – Kleenheim II: Dilges (8/4), Schäfer, Herbel (je 4), Henze (3), Trenz, Barbaric (je 2), Leander Hanika, Marwald (je 1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III – HSG Dilltal 28:33 (15:15): Am Ende eine klare Sache für die HSG Dilltal, gegen die die »Dritte« aus Dutenhofen und Münchholzhausen zwar den ersten Durchgang ausgeglichen gestalten konnte und nach Wiederbeginn sogar zweimal in Führung ging, doch die Handballer von der Dill wendeten das Blatt und lagen in der 42. Minute nach einem Treffer von Jan Philipp Schmitz bereits mit 19:17 vorn. Bis zur 46. Minute beim Spielstand von 21:22 blieben die Hausherren auf Tuchfühlung, danach schraubte Dilltal durch Tore von Nils Malo, Jan Philipp Schmitz und Tristan Voss den Vorsprung auf 25:21 (51.). »Wir haben viele einfache Chancen der Dilltaler zugelassen«, sagte Torben Wegner, Trainer der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III. »Die wollten das Spiel gewinnen, und daher ist ihr Sieg auch verdient.« Ähnlich sah es Peter Küster, der Coach der HSG Dilltal: »Es war eine starke kämpferische Leistung, vor allem die Abwehr stand gut.«

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Kaiser (6/3), Agel, Wenzel (je 5), Schaus (4), Schmidt (3), Rompf (2), Müller, Weber, Unger (je 1). – Dilltal: Heer (8), Pöchmann (5/4), Müller (5), Friedrichs (4), Weiß (3), Schmitz, Mehl, Ulm (je 2), Malo, Voss (je 1).

HSG Lumdatal – TV Wetzlar 31:22 (14:9): Eine deutliche Angelegenheit für die HSG Lumdatal, deren Trainer Clemens Bukschat seinen Schützlingen vor allem für deren Deckungsleistung ein Lob aussprach. Zunächst lief die HSG bis zum 5:5 (10.) ständig der Wetzlarer Führung hinterher, doch Lorenz Heß, mit zehn Toren erfolgreichster Schütze der HSG, Florian Kuhnhenne, Leon Ziegler, Philipp Stein und Tim Marondel warfen innerhalb der nächsten Viertelstunde einen 12:5-Vorsprung für Lumdatal heraus. Von diesen Rückschlägen konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. »Wir haben zu viele leichte Gegentore zugelassen«, stellte Wetzlars Trainer Peter Rosenkranz fest. »Wir müssen uns auf die Heimspiele konzentrieren«, befindet der TV-Coach, dessen Mannschaft am kommenden Sonntag TuS Vollnkirchen erwartet, während die HSG Lumdatal bei Tabellenführer TSF Heuchelheim anzutreten hat.

Tore Lumdatal: Heß (10/3), Kuhnhenne, Ziegler (je 4), Jonas Schlapp (3), Herzberger, Marondel, Stein, Gilbert (je 2), Daniel Schlapp, Lindenthal (je 1). – Wetzlar: Johannes Schetzkens (6/1), Pohlner (5), Menger (4), Breser, Schmidt, Breining (je 2), Michael Schetzkens (1/1).

HSG Pohlheim II – HSG Hungen/Lich 31:30 (13:14): »Zwei absolut gleichwertige Mannschaften standen sich gegenüber«, berichtete Jan Wüst, Trainer der HSG Pohlheim II. »Wir hatten das Quäntchen Glück, das man benötigt, um so ein Spiel zu gewinnen.« Allerdings lobte der Coach seine Mannschaft auch für die kämpferische Leistung. »Und dadurch haben wir uns die zwei Punkte verdient.« Carsten Schäfer, Trainer der Gästemannschaft, war natürlich enttäuscht über den Ausgang und alles andere als froh, dass der Siegtreffer für die Pohlheimer in der Schlusssekunde durch einen von Christian Schäfer verwandelten Siebenmeter fiel. Im Laufe der stets knappen Partie war ihm klar: »Zwei kleine Fehler können dieses Spiel entscheiden.« Zwar kamen die Gastgeber besser aus den Startlöchern, lagen beim 5:2 (10.) sogar mit drei Treffern vorn, doch Hungen/Lich ließ sich nicht abschütteln, glich zum 9:9 (21.) aus und hatte zur Pause beim Stand von 14:13 aus ihrer Sicht knapp die Nase vorn. Auch im zweiten Durchgang stand die Partie lange auf des Messers Schneide. 29:29 hieß es in der 57. Minute. 30:30 eine Minute später, ehe die Schiedsrichter in der vorletzten Sekunde einen Siebenmeter verhängten, den Christian Schäfer zum umjubelten 31:30-Siegtreffer für Pohlheim verwandelte.

Tore Pohlheim II: Schäfer (8/4), Anhäuser, Happel (je 6), Schöbe, Schuster (je 4), Trotz, Ohrisch, Kreß (je 1). – Hungen/Lich: Metzger, Dannwolf, Dell (je 5), Schwellnus (4/2), Macht, Menges (je 4), Kümpel (2), Diehl (1).

 

Giessener Allgemeine

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