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Spielbericht Männer BOL 2022/2023 - 15. Spieltag

Spielbericht Männer BOL 2022/2023 - 15. Spieltag
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Spielberichte

Männer BOL 2022/2023

15. Spieltag

Bezirksoberliga-Primus lässt auch im Derby nichts anbrennen
In der Handball-„BOL” der Männer untermauert die HSG Linden gegen Kleenheim-Langgöns II ihre Ambitionen. Auch der TV Wetzlar siegt, im Gegensatz zum vierten lokalen Vertreter.

 

In der Männerhandball-Bezirksoberliga hat sich die HSG Kleenheim-Langgöns II mit einem Sieg in die Pause verabschiedet. Das gelingt zwei anderen heimischen Teams nicht.

Wetzlar. Mit sechs Spielen wurde am vergangenen Wochenende in der Handball-Bezirksoberliga der Männer die Rückrunde eröffnet. Dabei untermauerte Tabellenführer HSG Linden mit dem 32:24-Erfolg über die HSG Kleenheim-Langgöns II die Ambitionen auf den Titel. Mit dem 27:24-Erfolg über die MSG Florstadt/Gettenau fuhr der TV Wetzlar gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte ein. Dagegen unterlag die ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen bei der HSG Hungen/Lich mit 22:28 und bleibt auf dem letzten Tabellenplatz.

HSG Linden – HSG Kleenheim-Langgöns II 32:24 (15:12): „Wie erwartet lief nicht alles optimal, aber ich habe auch gute Passagen gesehen“, meinte hinterher Lindens Trainer Conrad Melle, der eigenen Angaben zufolge vor der Partie wegen des „fehlenden Spielrhythmus sehr angespannt“ gewesen war. „Wir wissen, an welchen Punkten wir weiter arbeiten müssen, können aber mit dem Ergebnis zufrieden sein.“ Kleenheims Trainer Christian Kunz stellte fest, dass seine Mannschaft trotz der „etwas zu hoch“ ausgefallenen Niederlage „phasenweise gut mitgehalten“ habe. „Wir haben zu viele ,Hundertprozentige‘ liegenlassen. Auch der Rückzug war eher durchwachsen“, nannte er zwei Kritikpunkte. Der Tabellenführer erwischte einen glänzenden Start und lag nach knapp sieben Minuten mit 4:0 vorn. Doch zunächst ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Nach gut zehn Minuten hatten die Kleenbachtaler den Anschluss zum 4:5 hergestellt. Danach zog die Heimmannschaft wieder davon und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause. Nach Wiederbeginn hielt Kleenheim-Langgöns II gut dagegen und lag nach 43 Minuten lediglich mit vier Toren im Hintertreffen. Danach aber setzte sich Linden immer deutlicher ab und baute die Führung bis zur 52. Minute auf acht Tore (28:20) aus. Diesen Vorsprung brachte die Heimmannschaft bis ins Ziel. Ein Sonderlob vom Trainer erhielt Lindens Torhüter Aristotelis Moutopoulos, der, so Conrad Melle, „mit 18 Paraden ein fantastisches Spiel gemacht und an seine starken Leistungen aus der Hinrunde angeknüpft“ habe.

Tore Linden: Adamczyk (11/3), Höhn (7), Lang (3), Deimer (2/1), Breser, Andermann, Rüdesheim (je 2), Ebert, Graf, Mikusch (je 1) – Tore Kleenheim-Langgöns II: Faatz (9), Dilges (6/3), Mohr (3), Philipp Schäfer (2), Viehmann, Keil, Eckhardt-Helmes, Tonhäuser (je 1).

 

TV Wetzlar – MSG Florstadt/Gettenau 27:24 (11:14): „Den Sieg haben wir letztlich über unsere gute Deckungsarbeit eingefahren“, berichtete Wetzlars Trainer Marco Schmidt, der allerdings auch eingestehen musste: „Florstadt hat uns einiges abverlangt. In der ersten Halbzeit sind wir wenig in unser Deckungsspiel gekommen, da wir im Angriff zu fehlerhaft gespielt und dadurch hauptsächlich Tore über Gegenstöße bekommen haben.“ Zunächst aber sah es gar nicht gut aus für die Wetzlarer, die das Spiel bis zur 14. Minute (5:5) ausgeglichen gestalteten, dann aber mit mehreren Toren in Rückstand gerieten. 7:10 lautete der Spielstand nach 21 Minuten, und auch zur Pause führten die Gäste mit drei Treffern Differenz. Fünf Minuten nach Wiederbeginn lag Florstadt/Gettenau mit 18:15 vorn, doch nach holte der TVW auf und wandelte einen 18:21-Rückstand in eine 23:22-Führung um. „In der zweiten Halbzeit konnten wir unser Rückzugsverhalten dann deutlich verbessern und haben Florstadt so in den Positionsangriff gezwungen, wo wir dann unsere Stärken ausspielen konnten“, freute sich Schmidt. Nach dem 23:22 kamen die Wetterauer vier Minuten vor dem Ende noch zum Ausgleich, aber die Wetzlarer Maximilian Käppeler, Yannik Reitz und Maximilian Menger sorgten dann mit ihren Toren innerhalb von gut zwei Minuten für klare Verhältnisse.  

 Tore Wetzlar: Jung, Menges, Johannes Schetzkens (je 4), Reitz, Michael Schetzkens, Dubiys (je 3), Breining, Käppeler, Lindenstruth (je 2) – Tore Florstadt/Gettenau: Schildger (7), Wenisch (4), Greife, Peppler (je 3/1), Baumgartl (3), Schwab (2), Grosso, Potschka (je 1).

HSG Hungen/Lich – ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen 28:22 (12:9): Unterm Strich ein verdienter Sieg für die Heimmannschaft in einer Partie, in der beide Seiten viele Chancen ausließen. Trotz der Niederlage war Gästetrainer Michael Bepler nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Von der Spielanlage her haben mir viele Sachen gut gefallen“, erklärte er, „nur ein paar Kleinigkeiten nicht“. Bis zu 16. Minute (Spielstand: 7:7) gestaltete die ESG die Partie ausgeglichen. „In der ersten Halbzeit haben wir stark verteidigt mit einem guten Torwart“, befand Bepler. In der Schlussphase des ersten Durchgangs zog Hungen/Lich mit drei Toren davon. Im zweiten Durchgang schafften die Gäste (16:15/40.) zwar wieder den Anschluss, doch der Ausgleich gelang nicht mehr. Zum Schluss setzte sich die Heimmannschaft dann immer deutlicher ab und kam zu einem letzten Endes ungefährdeten Sieg.

Tore Hungen/Lich: Hahn (6/2), Macht (5/2), Wolf, Dönicke (je 4), Wenzel (3), Schmied, Pitz, Kreß (je 2) – Tore Vollnkirchen/Dornholzhausen: Schindowski (6/2), Droß, Lindenstruth (je 4), Ahl (3), Müller, Vogel (je 2), Jox (1).

 

Im Stenogramm

 

HSG Mörlen – HSG Großen-Buseck/Beuern 20:18 (9:6): Tore Mörlen: Alt (6), Berger (4), Frosch (3/2), Krauße (3), Bischof, Wulf (je 2) – Tore Großen-Buseck/Beuern: Damm (4), Schüler (3), Stein (2/1), Coletta, Jan Schneider, Funk (je 2), Hirschmann, Eckhardt, Diehl (je 1).

TSV Lang-Göns – HSG Wettertal 28:25 (16:12): Tore Lang-Göns: Dominic Weil (8/5), Biermann (5), Müll (4), Loderhose, Alexander Schwellnus (je 3), Hecker (2), Reitz, Müller, Steinbach (je 1) – Tore Wettertal: Walter (8/3), Kreuzer (6), Merlin Metzger (5), Kaus (3), Kneissl, Kielich, Schmidt (je 1).

HSG Kirchhain/Neustadt – TG Friedberg 37:34 (21:15): Tore Kirchhain/Neustadt: Voß (9), Walz (6), Armbruster (5), Henkel, Seifart (je 4), Pfab (3), Anom Meier, Nicolas Blattner (je 2), Billek (1/1), Pelda (1) - Tore Friedberg: Jonscher (7), Beyster (5/4), Wolf (5/2), Cadar (5), Sattler, Seibert (je 4), Merten (2), Reeb, Ploner (je 1).


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