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Spielbericht Frauen BOL 2022/2023 - 13. Spieltag

Spielbericht Frauen BOL 2022/2023 - 13. Spieltag
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Spielberichte

Frauen BOL 2022/2023


13.  Spieltag

Biebertalerinnen glückt im „BOL”-Spitzenspiel die Revanche

 
 

In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hat die KSG Bieber ein Ausrufezeichen gesetzt. Zwei heimische Teams siegten ebenfalls, zwei andere nicht.

Wetzlar. Für den TV Hüttenberg II will es in diesem Jahr einfach nicht laufen. Der Landesliga-Absteiger unterlag auch im zweiten Spiel der Rückrunde der Frauenhandball-Bezirksoberliga denkbar knapp mit 23:24 gegen die FSG Gettenau/Florstadt. Der entscheidende Gegentreffer fiel dabei Sekunden vor Schluss. Deutlich besser sieht es hingegen beim TV Burgsolms aus. Beim 27:19 bei der HSG Gedern/Nidda II ließ der TVB nichts anbrennen. Nichts zu holen gab es derweil für die ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen. Beim 27:31 bei der HSG Lumdatal II sah es nur kurzfristig nach etwas Zählbarem aus. Ein Ausrufezeichen setzte derweil die KSG Bieber gesetzt. Im Heimspiel schlug man den Tabellenzweiten HSG Wettertal mit 22:19. Die HSG Dilltal erfüllte ihre Pflicht und schlug den abgeschlagenen Tabellenletzten HSG Butzbach mit 33:30.

 

TV Hüttenberg II - FSG Gettenau/Florstadt 23:24 (11:14): Von einer „unterirdischen Halbzeit” sprach Hüttenbergs Trainer Mark Schicketanz. Und diesmal waren es neben dem altbekannten Verhaltensmuster im Angriff, mit dem erneut viele Bälle verloren gingen, auch Defizite bei der Einstellung zum Spiel. Der Übungsleiter sprach davon, dass „Florstadt viel Erwartbares gezeigt”, aber die eigene Mannschaft nicht entsprechend reagiert und auch nicht die nötige Bereitschaft gehabt habe”. In der zweiten Halbzeit zeigte der Gastgeber allerdings eine Leistungssteigerung, nachdem es vom Coach eine entsprechende Halbzeitansprache gegeben hatte. Hüttenberg kämpfte sich wieder ran und ging knapp zehn Minuten vor dem Schlusspfiff erstmals in Führung. Doch das Ende passte ins Bild. Bei eigenem Ballbesitz verlor man wenige Sekunden vor Schluss den Ball und kassierte wenige Sekunden vor der Sirene den Treffer zum 23:24. Die „Krönung” eines enttäuschenden Abends.

Tore Hüttenberg II: Herzberger (4), Stankewitz (), Müller (2), Saul (4/2), Nea Schicketanz (10/4) - Tore Gettenau/Florstadt: Grün (5), Schmeißer (3), Freiter (3), Kessel (1), Stiefel (9/6), Borst (1), Ende (2).

 

HSG Gedern/Nidda II - TV Burgsolms 19:27 (11:13): Burgsolms begann bärenstark und überrannte die Gastgeber förmlich. Nach acht gespielten Minuten stand es bereits 8:1 für den TVB. Nach einer Viertelstunde führte man mit 11:4, und es schien auf eine klare Sache hinauszulaufen. Doch die Heimmannschaft steckte noch lange nicht auf und kämpfte sich bis zum Pausenpfiff noch einmal heran. Spätestens nach Ende der ersten 30 Minuten war beim 11:13 wieder alles offen. Doch nach dem Wechsel legte der Gast rechtzeitig den Schalter um und machte da weiter, wo er nach den ersten 15 Spielminuten aufgehört hatte. Hinten stellte Burgsolms eine stabile Defensive und ließ kaum mehr was zu. Gedern/Nidda gelangen in den zweiten 30 Minuten lediglich acht Treffer. Ganz anders die Gäste: Diese zeigten sich konsequent und blieben von nun an konzentriert bis zum Ende der Partie. So wurde es tatsächlich noch deutlich, und die Steinmüller-Truppe zeigte den Gastgebern schlussendlich klar die Grenzen auf. Überragende Akteurin: Janine Lauscher. Mit neun Treffern war sie beste Torschützin aufseiten des TVB.

Tore Gedern/Nidda II: Pfaff (6/2), Unger (1), Oberheim (2), Oechler (2), Blum (2), Hild (2), Kosor (4/2) - Tore Burgsolms: Jordan (2), Kalaitzis (1), Vogler (4), Jakobi (1), Lauscher (9/2), Luh (5/2), Wigand (5).

 

 

HSG Lumdatal II - ESG Vollnkirchen/Dornholzhausen 31:27 (17:14): Vollnkirchen/Dornholzhausen verzweifelte in der Anfangsphase vor allem an einer Person: an der gegnerischen Torhüterin. Doch dabei blieb es nicht. Die eigenen Fehlwürfe führten immer wieder zu Gegenstößen, was letztlich doppelt weh tat. Der gegnerische Vorsprung lag teilweise bei fünf Treffern. Doch die Gäste steckten nicht auf, kämpften sich wieder heran und waren beim 16:18 kurz nach der Pause wieder auf Tuchfühlung. Doch der Faden riss. Ab der 40. Minute fand die Lumdataler Zweite wieder zu ihrem Spiel und setzte sich erneut ab. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sechs Tore und es drohte, deutlich zu werden. Das 31:27 bildete am Ende den tatsächlichen Spielverlauf realistisch ab. Für ESG-Trainer Carsten Schäfer war vor allem eines entscheidend: „Wir haben es nicht geschafft, in Führung zu gehen. Das war wohl der Knackpunkt.”

Tore Lumdatal II: Stein (5), Romann (2), Schmidt (1), Olemotz (3), Hofmann (1), Bandt (1), Schulz (8), Althen (7/3), David (3) - Tore Vollkirchen/Dornholzhausen: Couper (1), Gath (2), Glotzbach (2), Belter (3), Breß (3), Petry (2), Schmidt (1), Damm (13/10).

 

KSG Bieber - HSG Wettertal 22:19 (12:8): Nach der knappen Hinspielniederlage war die Lange-Sieben in Spitzenspiel auf Revanche aus. Zu Beginn agierten beide Mannschaften jedoch äußerst nervös. Die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Wettertal stellte den Gegner mit einer physisch starken Verteidigung wie gewohnt vor große Herausforderungen und zeigte zudem ein gutes Rückzugsverhalten. In ihrer ersten Ligapartie des Kalenderjahres 2022 agierte die KSG mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Aus dieser stach Laura Rabenau hervor. Mit einer überragenden Leistung hielt die Torfrau alles, was zu halten war, und auch darüber hinaus. Besonders erfreulich: Linksaußen Elena Rönnig stand nach langer Verletzungspause wieder auf der Platte und zeigte sich mit sechs Treffern direkt torhungrig. Biebers Trainer Tristan Lange zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Truppe sprach insgesamt von einem „Arbeitssieg”.

Tore Bieber: Rönnig (6), Weber (2), Lautz (5/3), Schmitt (2), Keul (2), Lerch (3/1), Ostermann (1), Fleischmann (1) - Tore Wettertal: Weil (4/2), Rettig (2), Ritzel (1), Kielich (1), Elisa Kerschner (4/2), Sophie Kerschner (4/2), Wolfner (1), Exner (2).

 

HSG Butzbach - HSG Dilltal 30:33 (13:17): Mehr schlecht als recht lief es für die HSG Dilltal. Gegen Butzbach, abgeschlagener und noch punktloser Tabellenletzter in der „BOL”, sollte für die Gäste eigentlich keine allzu große Hürde darstellen. Doch es wurde richtiges Stückwerk. Denn das Schlusslicht führte bis zur 16. Minute. Erst beim 10:9 durch Lea Emmelius gelang erstmals seit dem 2:1 wieder eine Gästeführung. Doch Butzbach blieb dran und musste erst gegen Ende des ersten Durchgangs etwas reißen lassen. Nach Wiederbeginn ein unverändertes Bild. Dilltal tat sich schwer, hielt aber die Führung. Ab der 40. Minute riss der Faden bei den Gastgebern dann aber endgültig. Mit einem entscheidenden Zwischenspurt setzten sich die Gäste ab. Spätestens beim Treffer durch Nele Stockenhofen zum 27:19 war die Partie entschieden. Doch Butzbach ließ sich auch jetzt nicht hängen und fightete noch einmal. Am Ergebnis änderte das allerdings auch nichts mehr. Der Aufsteiger siegte am Ende glanzlos mit 33:30.

 

Tore Butzbach: Dannwolf (2), Harbort (1), Bender (15/6), Frey (1), Högel (3), Stuppy (7), Salzer (1) - Tore Dilltal: Larissa Müller (1/1), Blecker (1), Sattler (7), Alexandra Müller (4/3), Arch (2), Emmelius (4), Löhr (9), Stockenhofen (4), Poser.

Im Stenogramm

HSG Marburg/Cappel - HSG Fernwald 27:23 (13:10): Tore Marburg/Cappel: Volk (1), Köhler (1), Marquardt (1), Wilke (2), Müller (1), Johnsen (3), Wulf (4/1), Kocks (5), Bahnmüller (9/2) - Tore Fernwald: Schaffer (1), Heimroth (1), Schäfer (3), Zimmer (11/5), Zecher (7/1).


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