16. Spieltag Männer BOL 2016/2017

TuS Vollnkirchen - TSV Griedel 24:29 (12:20):
"Ich glaube, es trifft zu, wenn man heute von zwei Gesichtern meiner Mannschaft spricht", sagte TuS-Trainer Fabian Friedrich nach der Heimpleite gegen den Tabellendritten. In der ersten Halbzeit präsentierte sich Vollnkirchen viel zu hektisch und wesentlich schwächer als in der Vorwoche, als das Team die HSG Grünberg/Mücke mit 34:21 von der Platte gefegt hatte. Griedel nutzte die Fehler im Angriff der Hausherren konsequent aus und bestrafte diese mit schnellen Konten über den starken Außenspieler Sascha Siek. Bis zum 4:13 (16.) von Lars Schindowski waren dem TuS in den ersten 15 Minuten nur drei Treffer gelungen. Obwohl sich Vollnkirchen gegen Ende der ersten Hälfte stabilisierte, nahm Griedel eine deutliche 20:12-Führung mit in die Pause. Im zweiten Abschnitt kam der TuS wie ausgewechselt zurück auf das Feld. In der Offensive spielte das Team nun merklich konzentrierter und kam so zu seinen Chancen. Schindowski sorgte per Siebenmeter für das 17:23 (37.). "Wir haben es geschafft, die Distanz auf Griedel zu verkürzen", so Friedrich, dessen Team in der Schlussphase noch zur Ergebniskosmetik kam.

 

HSG Dilltal verpasst die Belohnung

HANDBALL Bezirksoberliga Männer
 

Während die Domstädter beim 30:31 nur mit einem Tor Unterschied dem TV Kirchhain die Zähler überlassen mussten, verlor die Spielgemeinschaft des TV Katzenfurt, des TV Werdorf und des TV Ehringshausen mit 26:29 beim Rangzweiten TSF Heuchelheim. Auch der TuS Vollnkirchen zog gegen den TSV Griedel mit 24:29 den Kürzeren. Erfolgreich war hingegen die SG Kleenheim II beim 26:25 bei der MSG Oppershofen/Münzenberg/Gambach.

TSF Heuchelheim - HSG Dilltal 29:26 (16:13): Für die HSG und ihren Coach Peter Küster ist die Niederlage zwar kein Beinbruch - der Tabellenletzte Grünberg hat weiterhin fünf Punkte Rückstand -, doch für den Außenseiter wäre in Heuchelheim mehr drin gewesen. "Dilltal ist immer ein Gegner, den man ernst nehmen muss. Die Mannschaft hat uns von der ersten Minute an einen großen Kampf geboten", fand TSF-Trainer Peter Tietböhl lobende Worte für die Gäste. Beim 7:8 von Luca Fitzner war Dilltal am Favoriten dran und saß auch beim 11:12 (Sascha Friederichs, 26.) den Gastgebern dicht im Nacken. Nils Tietböhl aber ließ mit seinem Treffer zum 16:13-Pausenstand die TSF auf drei Tore enteilen. Den Heuchelheimern gelang es nicht, ihre Chancen konsequent zu verwerten. Stattdessen leistete sich das Team gleich zwei Zeitstrafen dicht hintereinander, die Dilltal wieder in die Partie brachten. Die Gäste gingen zwischenzeitlich sogar mit 21:20 in Front (Christopher Ulm, 45.), doch letztlich behielt der Favorit mit dem starken Sascha Winter im Tor die Nerven. Nachdem Heuchelheim auf 27:23 durch Daniel Bley davongezogen war, brachte auch die Disqualifikation von Adrian Hellwig (55.) das Team nicht mehr aus dem Konzept.

MSG Oppershofen/ Münzenberg/Gambach - SG Kleenheim II 25:26 (11:11): "Wenn man die Partie betrachtet, hätte man das spielerisch nicht besser machen können", lobte SG-Trainer Micha Wiener sein Team nach dem hart erkämpften Auswärtssieg. "Wir haben heute unsere Niederlage aus dem Hinspiel (20:27, Anm. d. Red.) wettgemacht." Angespornt davon, diesmal gegen die MSG nicht die schlechteste Saisonleistung zu bieten, kam Kleenheim II zu einer 4:1-Führung durch Thorben Weinandt nach zehn Spielminuten. In der Folge bestrafte Oppershofen einige Fehler der Gäste und glich mit dem 4:4 aus. Danach schwankte das Spiel hin und her, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Auch im zweiten Durchgang setzte sich dieser Trend fort. Beim 21:19 (48.) und 23:21 (51.) lag Kleenheim II in Front, ehe Florian Großmann für die MSG zum 23:23 ausglich. Eine Führung wollte den Hausherren aber nicht gelingen. Stattdessen war es wieder die SGK II, die nach dem 24:24 der MSG vorlegte. Gestützt auf den starken Aljoscha Vogt im Tor ließ die Oberliga-Reserve nun nur noch wenig anbrennen. Linksaußen Felix Leng brachte die Gäste, bei denen Nils Neugebauer sein Comeback nach auskuriertem Kreuzbandriss gab, schließlich mit dem wichtigen 26:24 (60.) in Führung.

TV Wetzlar - TSV Kirchhain 30:31 (15:16): Im über 60 Minuten ausgeglichenen Duell der beiden Aufsteiger hatte der TV Wetzlar auch im Rückspiel das Nachsehen. Keinem der beiden Teams gelang es, sich abzusetzen. TVW-Trainer Peter Rosenkranz hatte sich zunächst für eine 5:1-Deckung mit Sven Adams auf der vorgezogenen Position entschieden. Allerdings agierte seine Mannschaft in der Defensive zu fahrlässig und erlaubte Kirchhain gute Einwurfmöglichkeiten, welche der TSV zur 9:5-Führung nach 15 Minuten nutzte. Eine Auszeit und die Umstellung auf 6:0 brachten dann Ruhe in das Spiel der Hausherren. Leon Pohlner sorgte per Siebenmeter noch vor der Pause für den 15:16-Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte kamen die Domstädter motiviert aus der Kabine und durch Yannic Dubiys zur 20:18-Führung (36.). Danach blieben die Hausherren immer mit mindestens einem Treffer in Front, vergaben aber die Möglichkeiten, sich weiter abzusetzen. In der Abwehr leistete sich Wetzlar nun kleinere Fehler und auch im Angriff ging der Rosenkranz-Sieben die Puste aus. Nachdem Kirchhain mit 31:30 in Front gegangen war, nahm Wetzlar eine Minute vor dem Ende eine erneute Auszeit, doch den anschließenden Angriff verwerte der TVW nicht . "Es ist extrem ärgerlich, dass wir schon wieder mit einem Tor verlieren", so Rosenkranz.

TuS Vollnkirchen - TSV Griedel 24:29 (12:20): "Ich glaube, es trifft zu, wenn man heute von zwei Gesichtern meiner Mannschaft spricht", sagte TuS-Trainer Fabian Friedrich nach der Heimpleite gegen den Tabellendritten. In der ersten Halbzeit präsentierte sich Vollnkirchen viel zu hektisch und wesentlich schwächer als in der Vorwoche, als das Team die HSG Grünberg/Mücke mit 34:21 von der Platte gefegt hatte. Griedel nutzte die Fehler im Angriff der Hausherren konsequent aus und bestrafte diese mit schnellen Konten über den starken Außenspieler Sascha Siek. Bis zum 4:13 (16.) von Lars Schindowski waren dem TuS in den ersten 15 Minuten nur drei Treffer gelungen. Obwohl sich Vollnkirchen gegen Ende der ersten Hälfte stabilisierte, nahm Griedel eine deutliche 20:12-Führung mit in die Pause. Im zweiten Abschnitt kam der TuS wie ausgewechselt zurück auf das Feld. In der Offensive spielte das Team nun merklich konzentrierter und kam so zu seinen Chancen. Schindowski sorgte per Siebenmeter für das 17:23 (37.). "Wir haben es geschafft, die Distanz auf Griedel zu verkürzen", so Friedrich, dessen Team in der Schlussphase noch zur Ergebniskosmetik kam. (lme)


Wetzlarer Neue Zeitung
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