10. Spieltag Männer BOL 2017/2018

HSG Wettertal - TUS Vollnkirchen I 21:27 (13:9)

Lediglich drei Auswechselspieler standen den TUS zur Verfügung. Tragende Kräfte wie die Ferber-Zwillinge, Wilhelmi und Planer waren nicht mit dabei. »Jeder in der Halle kam zu der Überzeugung: Mit dieser Besetzung muss man diesen Gegner schlagen«, beschrieb Wettertals Trainer Tauber die Erwartungshaltung an seine Mannschaft. Diese enttäuschte ihn nicht und bestätigte die Leistung aus den letzten beiden Spielen. Allerdings mit dem Unterschied, dass man zu Spielende nicht einbrach und sich den Sieg sicherte. Lediglich einmal führten die Gäste.Hendrik Berghorn besorgte das 1:0 für Vollnkirchen, dem die HSG durch Metzger, Bunfill und Boller (2) vier Tore hintereinander folgen ließ. Der Drei-Tore-Vorsprung wurde bis zum 10:7 (23.) gehalten. Der TUS war beim 7:6 und beim 8:7 zwei mal kurz vor dem Ausgleich, zeigte aber zu viele Schwächen im Abschluss und kassierte jeweils promt einen Gegentreffer, so dass es mit einem 4 Tore Vorsprung für die Gastgeber (13:9)  in die Pause ging.  Auch nach dem Wechsel legte Wettertal weiter zu. In doppelter Unterzahl kassierte der TUS das 18:14 (35. Minute) und nach 44 Minuten führte Wettertal bereits mit 20:14.  »Ab diesem Zeitpunkt bekamen die Jungs offensichtlich Angst vor dem Gewinnen und aus dem bis dahin feinen Händchen wurde eine Flatterhand«, analysierte Wettertals Trainer Tauber. Bis auf 22:20 (50.) kamen der TUS heran. Ein nicht gegebener Siebenmeter der ansonsten guten Schiedsrichter und im direkten Tempogegenstoß das 23:20 beendete die aufkeimende Hoffnung des TUS. Ein 4:1 Lauf der Gastgeber in den letzten 5 Minuten führte zum verdienten Sieg der Gastgeber.

 

HSG Wettertal: Roth; Wagner, Raab, Tobias Kreuzer (6), Brückel (2), Yannick Kreuzer (2), Kielich, Wießner (1), Boller (4), Bergemann, Metzger (9/4), Mosch, Bunfill (3).

TuS Vollnkirchen: Müller, Syring; Hanika (2), Friedrich (5/3), Blücher, Droß, Ruppert (1), Schindowski (2), Stöhr, Berghorn (7), Repp (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Schäfer/Schmidt (Lumdatal). – Zuschauer: 100. – Siebenmeter: 6/4:3/3. – Strafzeiten: 4:4 Min. – Rote Karte: Repp (60.)

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Hungen/Lich siegt im Verfolgerduell

 

HSG Wettertal - TUS Vollnkirchen I 21:27 (13:9)

Hendrik Berghorn besorgte das 1:0 für Vollnkirchen, dem die HSG durch Metzger, Bunfill und Boller (2) vier Tore hintereinander folgen ließ. Der Drei-Tore-Vorsprung wurde bis zum 10:7 (23.) gehalten. Der TUS war beim 7:6 und beim 8:7 zwei mal kurz vor dem Ausgleich, zeigte aber zu viele Schwächen im Abschluss und kassierte jeweils promt einen Gegentreffer, so dass es mit einem 4 Tore Vorsprung für die Gastgeber (13:9)  in die Pause ging.  Auch nach dem Wechsel legte Wettertal weiter zu. In doppelter Unterzahl kassierte der TUS das 18:14 (35. Minute) und nach 44 Minuten führte Wettertal bereits mit 20:14.  »Ab diesem Zeitpunkt bekamen die Jungs offensichtlich Angst vor dem Gewinnen und aus dem bis dahin feinen Händchen wurde eine Flatterhand«, analysierte Wettertals Trainer Tauber. Bis auf 22:20 (50.) kamen der TUS heran. Ein nicht gegebener Siebenmeter der ansonsten guten Schiedsrichter und im direkten Tempogegenstoß das 23:20 beendete die aufkeimende Hoffnung des TUS. Ein 4:1 Lauf der Gastgeber in den letzten 5 Minuten führte zum verdienten Sieg der Gastgeber.

HSG Wettertal: Roth; Wagner, Raab, Tobias Kreuzer (6), Brückel (2), Yannick Kreuzer (2), Kielich, Wießner (1), Boller (4), Bergemann, Metzger (9/4), Mosch, Bunfill (3).

TuS Vollnkirchen: Müller, Syring; Hanika (2), Friedrich (5/3), Blücher, Droß, Ruppert (1), Schindowski (2), Stöhr, Berghorn (7), Repp (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Schäfer/Schmidt (Lumdatal). – Zuschauer: 100. – Siebenmeter: 6/4:3/3. – Strafzeiten: 4:4 Min. – Rote Karte: Repp (60.)

 

BEZIRKSOBERLIGA MÄNNER Starke Schlussphase der Schäfer-Sieben / Agel lässt Aufsteiger jubeln / Heuchelheim souverän

GIESSEN - (hse). In der Bezirksoberliga der Männer haben die TSF Heuchelheim als Tabellenzweiter nicht abreißen lassen. Im Verfolgerduell gewann die HSG Hungen/Lich bei der HSG Dilltal. Durch den Erfolg über Mörlen ist Aufsteiger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III auf den fünften Platz vorgerückt. Auf den letzten Platz abgerutscht ist die HSG Pohlheim II.

TSF Heuchelheim - TV Wetzlar 34:21 (16:11): Lange Zeit sah es nicht nach einem so deutlichen Erfolg für den Tabellenzweiten aus. Die Wetzlarer hielten in der ersten Viertelstunde dagegen. Bis zur 24. Minute konnte der TVW die Partie offen gestalten, stellte nach der jeweiligen Heuchelheimer Führung immer wieder den Anschluss her, geriet nach dem 11:10 für die TSF aber immer deutlicher ins Hintertreffen. Nach Treffern von Daniel Bley (2), Björn Hofmann, Niko Hoffmann und Dominik Koch zogen die Gastgeber bis zur Pause auf 16:11 davon und erhöhten in den ersten sechs Minuten nach Wiederbeginn auf 20:11. Damit war die Partie weitgehend entschieden. "Unser Torhüter Sascha Winter war ein großer Rückhalt", berichtete TSF-Trainer Claus Well, der außerdem noch den elffachen Torschützen Bley hervorhob: "Er hat souverän Regie geführt."

Tore Heuchelheim: Bley (11/2), N. Hoffmann (5), Kruse, Koch, Los Santos (je 3), Rinn (2/1), Weber, B. Hofmann, Kaplan (je 2), Winter (1). - Wetzlar: Breser (7/3), M. Schetzkens, J. Schetzkens (je 5), Baumann (3), Breining (1).

HSG Dilltal - HSG Hungen/Lich 33:35 (13:16): "Es war ein sehr hartes Spiel", berichtete Hungens Coach Carsten Schäfer, der in dieser Partie wieder auf Kevin Dannwolf zurückgreifen konnte. Der Linkshänder erzielte immerhin sieben Tore für die Gäste. Bis zur 13. Minute wurde die HSG-Führung auf 9:4 ausgebaut. Doch so schnell gab sich die HSG Dilltal nicht geschlagen. Nach 24 Minuten hatten die Hausherren den Anschluss zum 9:10 hergestellt. Hungen/Lich zog zwar wieder weg, war aber spätestens nach 43 Minuten wieder eingeholt, als Dilltals Patrick Müller zum 22:22 einwarf. In der Schlussphase zog Hungen/Lich innerhalb von drei Minuten auf 30:27 (52.) davon und rettete danach den Vorsprung bis ins Ziel.

Tore Dilltal: Pöchmann (6/5), Müller, Friedrichs, Schmitz (je 6), Heer (4), Weiß (3), Christoph Ulm, Kohlmeis (je 1). - Hungen/Lich: Kümpel (10/8), Kümpel, Dannwolf (je 7), Macht (5), Schwellnus, Menges, Schmidt (je 2).

HSG Lumdatal - TSV Kirchhain 27:31 (17:16): "Kirchhain hat verdient gewonnen", stellte nach der Partie HSG-Trainer Clemens Bukschat fest. Im ersten Abschnitt allerdings waren die Hausherren noch gut aufgelegt und schienen mehrfach davonziehen können. So kam die HSG nach dem 6:6 (10.) durch Leon Ziegler, Lorenz Heß und Jonas Schlapp binnen drei Minuten zu drei Treffen hintereinander, doch die Kirchhainer ließen sich nicht abschütteln. Auch beim 12:9 (20.) hatten sich die Lumdataler abgesetzt, kassierten aber drei Minuten später aber den Ausgleich zum 12:12. Bei Seitenwechsel lag die HSG mit einem Treffer vorn, sah sich nach sechs gespielten Minuten im zweiten Abschnitt mit 17:19 im Hintertreffen. Die HSG gab sich nicht so schnell geschlagen, fand aber gegen die die starke Kirchhainer Defensive vergleichsweise selten ein Durchkommen. Immerhin, beim 21:21 (46.) hatte die HSG wieder den Gleichstand erreicht, doch die Schlussphase gehörte den Gästen, die sich im weiteren Verlauf wieder absetzten und am Ende mit vier Toren vorn lagen.

Tore Lumdatal: J. Schlapp (8), Ziegler, Heß (je 5), Fey (4), Henke, Schmidt (je 2), Gilbert (1). - Kirchhain: Funck (10/4), Seifart (6), Blattner (4), Frische, Debellemaniere (je 3), Janik (2), Zickert, Grothe, Michel (je 1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III - HSG Mörlen 24:23 (11:9): "Das war perfekt. So soll es weitergehen", freute sich Gastgeber-Trainer Torben Wegner über diesen nicht unbedingt erwarteten Sieg des Aufsteigers. Die Partie stand im Zeichen zweier starker Deckungsreihen. Immerhin lagen die Hausherren nach acht Minuten mit 5:2 in Front und legten im weiteren Verlauf immer wieder vor, ohne sich allzu deutlich absetzen zu können. Innerhalb der ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts zogen die Mörlener gleich. Wegner reagierte, veränderte die Deckungsformation von 3:2:1 auf 6:0, um die starken Kreisläufer der Wetterauer besser in den Griff zu bekommen. Dennoch stand die Partie lange Zeit auf des Messers Schneide. 17:17 stand es eine Viertelstunde vor dem Ende, 22:22 in der 56. Minute. 56 Sekunden vor der Schlusssirene warf Dennis Agel mit seinem sechsten Treffer in dieser Partie Dutenhofen/Münchholzhausen mit 24:23 in Front.

Tore Dutenhofen/Münchholzhausen III: Agel (6), Kaiser (5/2), Wallwaey, Unger (je 4), Müller (3/2), Wenzel, Weber (je 1). - Mörlen: Schepp (8), Bischof (5), M.Breitenfelder (3), C. Birkenstock, Dönges (je 2), S. Dietz, Purschke, D. Birkenstock (je 1).

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Pohlheim II 34:29 (16:12): Nach 20 Minuten lag die Oberliga-Reserve der HSG mit vier Treffern (12:8 für Wettertal) hinten. "Wir haben zu viele technische Fehler gemacht", ärgerte sich Christian Schäfer, der für Trainer Jan Wüst (bei der Pohlheimer "Ersten" im Einsatz) wieder die sportliche Verantwortung übernahm, aber auch selbst mitwirkte und mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze seiner Mannschaft war. In der zweiten Halbzeit seien die gewonnenen Bälle wieder zu schnell abgegeben worden, nannte Schäfer einen Grund, warum die Gäste auch nach Wiederbeginn den Vorsprung nicht aufholen konnten. Bis zur 34. Minute zog die MSG auf 20:13 davon. Das Spiel war damit praktisch entschieden.

Tore Florstadt/Gettenau: Lehr (8/3), zur Heiden, Wenisch (je 6), Wagner (5), Baumgartl (4), Glaub (3), Neuhalfen (2). - Pohlheim II: Schäfer (7/1), Anhäuser (6), Schmandt, Kreß (je 4), Trotz, Dönicke, Schüler (je 2), Wiedemann, Sahin (je 1).

Giessener-Anzeiger

 

Das sagt die Wetterauer Presse:

HSG Wettertal atmet nach Sieg gegen Vollnkirchen auf

Die HSG Wettertal atmet auf. Am Samstag feierte das Team in der Bezirksoberliga beim 27:21-Erfolg den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Sven Tauber.

Unmittelbar nachdem die beiden Schiedsrichter das Spiel in der Handball-Bezirksoberliga zwischen der HSG Wettertal und den TuS Vollnkirchen abgepfiffen hatten, war Aufatmen, Erleichterung und vor allem Freude in der Münzenberger Sporthalle allgegenwärtig. Die Gastgeber hatten mit einem 27:21 (13:9)-Sieg den sprichwörtlichen Bock umgestoßen und den ersten Sieg unter Trainer Sven Tauber gelandet.

Mit jetzt 4:16-Punkten konnte man nach etlichen Wochen die rote Laterne nach Pohlheim weiter reichen. Der Druck des Gewinnenmüssens hatte sich für die Tauber-Sieben mit Blick auf den Spielerkader der Gäste vor dem Anpfiff noch erhöht. Lediglich drei Auswechselspieler standen den TuS zur Verfügung. Tragende Kräfte wie die Ferber-Zwillinge, Wilhelmi und Planer waren nicht mit dabei. »Jeder in der Halle kam zu der Überzeugung: Mit dieser Besetzung muss man diesen Gegner schlagen«, beschrieb Tauber die Erwartungshaltung an seine Mannschaft. Diese enttäuschte ihn nicht und bestätigte die Leistung aus den letzten beiden Spielen. Allerdings mit dem Unterschied, dass man zu Spielende nicht einbrach und sich den Sieg sicherte. Lediglich einmal führten die Gäste.

Berghorn besorgte das 1:0 für Vollnkirchen, dem die HSG durch Metzger, Bunfill und Boller (2) vier Tore hintereinander folgen ließ. Der Drei-Tore-Vorsprung wurde bis zum 10:7 (23.) gehalten und bis zur Pause auf 13:9 ausgebaut. Auch nach dem Wechsel behielt das Wettertaler Spiel seine Stabilität. Gerade als es danach aussah, als ob man einen souveränen und sicheren Sieg nach Hause fahren würde, kam es zum Bruch. Es stand 20:14 und gespielt waren 44 Minuten. »Ab diesem Zeitpunkt bekamen die Jungs offensichtlich Angst vor dem Gewinnen und aus dem bis dahin feinen Händchen wurde eine Flatterhand«, analysierte Tauber. Bis auf 22:20 (50.) kamen die Gäste heran. Ein Tempogegenstoß, den Metzger zum 23:20 nutzte, wurde dann zum positiven Knackpunkt. Der Kopf war wieder frei, die Fehlerquote ging gegen null und es wurden richtige Entscheidungen getroffen.

Mit einem 4:1-Lauf konnte der Sieg sicher nach Hause gebracht werden. Als entscheidende Faktoren für den Erfolg nannte Tauber seine gut arbeitende Deckung mit einem starken Roth im Tor und den an diesem Abend famos aufspielenden Tobias Kreuzer. Er führte auf der Rückraum-Mitte-Position nicht nur geschickt Regie, sondern stieß auch immer wieder in die Tiefe und steuerte am Ende sechs Tore zum Sieg seiner HSG bei. »Die Richtung stimmt. Wir haben das Publikum in der Halle wieder auf unsere Seite gebracht und sollten in den kommenden Spielen ruhiger auftreten«, bilanzierte Tauber. Dass seine Mannschaft jetzt heiß auf weitere Erfolge sei und es so weitergehen soll, empfindet er als richtige Reaktion auf das Spiel. Gelegenheit, dies umzusetzen, gibt es schon am nächsten Wochenende, wenn die HSG Mörlen zum Wetterau-Derby in der Wettertal-Halle in Rockenberg ihre Visitenkarte abgibt.

HSG Wettertal: Roth; Wagner, Raab, Tobias Kreuzer (6), Brückel (2), Yannick Kreuzer (2), Kielich, Wießner (1), Boller (4), Bergemann, Metzger (9/4), Mosch, Bunfill (3).

TuS Vollnkirchen: Müller, Syring; Hanika (2), Friedrich (5/3), Blücher, Droß, Ruppert (1), Schindowski (2), Stöhr, Berghorn (7), Repp (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Schäfer/Schmidt (Lumdatal). – Zuschauer: 100. – Siebenmeter: 6/4:3/3. – Strafzeiten: 4:4 Min. – Rote Karte: Repp (60.)


Wetterauer Zeitung