Frühjahrsklassiker 2015 - Fuchskaute

2015 Fuchskaute

 

Die Eröffnungsradtour 2015 führte in den Westerwald auf die Fuchskaute. Auf den zwei Halbtagesetappen wurden 120km und >1300  Höhenmeter zurückgelegt.

Teilnehmer v.l.:   Andreas Knorz, Stefan Schmidt, Clemens Ruppert, Klaus Friedrich, Armin Friedrich, Dietmar Friedrich

 

 

 

Als Ziel für die diesjährige Eröffnungstour wurde die Fuchskaute, mit 657 m über NHN die höchste Erhebung des Westerwaldes, auserkoren.

Am Samstag den 2. Mai um 11:00 Uhr haben sich sechs Teilnehmer zum Start am Dorfplatz in Vollnkirchen versammelt. „lang“ oder „kurz“ war die entscheidende Frage an diesem Morgen, denn trotz strahlendem Sonnenschein war es recht kühl. Schon nach wenigen Metern im Fahrtwind war klar, dass man mit warmer Kleidung gut beraten war…..

Über Wetzlar ging es zunächst an die Lahn, um dem Lahntalradweg zu folgen. In Biskirchen erfolgte dann der Abzweig ins Ulmtal. Kurz vor Allendorf konnten wir auf den neu errichteten Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse auffahren. Wie uns eine vorbeikommende Radfahrerin mit „Insiderinformationen“ verriet, hätten wir schon ab Biskirchen auf dem Bahndamm fahren können, da die Strecke zwar noch nicht offiziell freigegeben aber vor wenigen Tagen frisch geschottert worden sei.

Kaum merklich, aber immer leicht ansteigend sammelten wir so Höhenmeter um Höhenmeter. Und immer wieder gab es schöne Ausblicke über das Ulmtal. Kurz hinter Holzhausen war dann leider Schluss mit dem gemütlichen Bahntrassenradeln. Ein kurzer aber steiler Anstieg zur Ulmtalsperre war der erste Vorbote für die kommenden Anstiege im Westerwald. Im Landgasthof „Hui Wäller“ in Beilstein wurde daher erst nochmal Energie in Form von Kaffee und Kuchen getankt, ehe es über Münchhausen und Mademühlen zur Krombachtalsperre ging. Dort überschritten bzw überfuhren wir die Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz. Rehe und Homberg waren die nächsten Dörfer und nach ein paar Anstiegen befanden wir uns mitten unter den Windmühlen um die Fuchskaute, die wir nach 59km und 810 Höhenmetern erreicht hatten.

Das Wetter am nächsten Morgen verhieß nichts Gutes. Knapp 10 °C, Nieselregen und ringsum nur trübe Aussichten….. Über Heisterberg, Driedorf, Guntersdorf ging es 350 Höhenmeter bergab, ehe bei Merkenbach das Tal wieder erreicht war. Auf dem Dilltalradweg führte die Strecke über Edingen, Katzenfurt, Ehringshausen, Werdorf, Aßlar, Kleinaltenstädten zurück nach Wetzlar. Das letzte Teilstück führte durchs Siebenmühlental zurück nach Vollnkirchen, wo der Abschluss im Goldenen Hirsch stattfand.Auf der 2. Tagesetappe wurden 61 km und 500 Höhenmeter zurück gelegt.

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